• 10.03.2004, 10:29:37
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Strache für runden Tisch zu Semesterferien 2005 - "Chaos für alle droht"

Wien hat diese Gefahr leider verschlafen - Bund muß jetzt im Einvernehmen mit Wien und Niederösterreich schleunigst für die Eltern und Kinder tätig werden

Wien, 2004-03-10 (fpd) - Einen Runden Tisch zur Frage der Anberaumung
der Semesterferien 2005 forderte heute der Wiener FPÖ-Obmann
Heinz-Christian Strache. Wie bekannt drohen durch Zusammenfall der
Semesterferien von Wien, Niederösterreich sowie fünf deutscher
Bundesländer und der Niederlande den Eltern massive Mehrkosten sowie
ein deutlicher Einbruch ihrer Urlaubs- und Erholungsqualität, von
einem wirtschaftlichen Schaden für die gesamte Hotellerie-Branche
sowie dem Total-Verkehrschaos einmal abgesehen. *****

Zum Hintergrund: Aus dem Schulzeitgesetz ist die Ferienregelung für
das Schuljahr ersichtlich. Dort wird für die Semesterferien der erste
Montag im Februar festgeschrieben, der im Jahr 2005 auf den 7.
Februar fällt. Gleichzeitig hätten die Landesschulräte von Wien und
Niederösterreich mit den Ländern Wien und Niederösterreich die
Möglichkeit gehabt, durch Antrag diese Ferien um eine Woche
vorzuverlegen. Dies erfolgte aus verschieden Gründen nicht. Die
Wirtschaftkammer Wien wollte es nicht wegen der Ballsaison, die
angeblich davon berührt würde.

Auch die Argumentation der ÖVP, pädagogische Gründe allein wären
maßgeblich, sei nicht zu akzeptieren, weil das Gesetz auch von
fremdenverkehrspolitischen Gründen und überregionalen Interessen
spricht. Dazu kommt, daß die Wiener in Unkenntnis dieses Umstandes
schon jetzt die erste Woche gebucht haben und daher in Konkurrenz zu
Bayern und anderen deutschen Bundesländern aber auch zu den
Niederlanden kein Quartier in der Woche vom 6. bis 13. Februar
bekommen werden.

Zudem drohe die Gesamtwirtschaft bei Beibehaltung der jetzigen
Regelung ein Entgang von kolportieren 350 Millionen Euro, warnte
Strache. Im Brennpunkt unserer Forderung, so Strache, stehen
allerdings die Familien, denen nun drohe, dass die einzige Woche, die
Ihnen mit ihren Kindern zum Schifahren bleibe, vielleicht auch
vergessen können. Das Bundesland Wien habe es jedenfalls verschlafen,
die Semesterferien eine Woche vorzuverlegen und damit das zu
erwartende Chaos wesentlich mitverursacht.

Dieser Missstand sei aber nicht geeignet, weiterführende
Schuldzuweisungen zu machen. Im Interesse der Eltern, ihrer
Familienbudgets, ihrem Anspruch auf Erholungsqualität, aber auch zum
Wohl der Gesamtwirtschaft muß jetzt sofort eine Lösung her, forderte
Strache. Eine politische Bestemmhaltung ist dabei am wenigsten
dienlich. Vor diesem Hintergrund muß es dringend zu einer akzeptablen
Neuregelung der Semesterferien 2005 kommen, forderte Strache.
(Schluß) HV nnnn

Rückfragehinweis: FP-Wien 4000-81794

OTS0071    2004-03-10/10:29

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