Strache für runden Tisch zu Semesterferien 2005 - "Chaos für alle droht"

Wien hat diese Gefahr leider verschlafen - Bund muß jetzt im Einvernehmen mit Wien und Niederösterreich schleunigst für die Eltern und Kinder tätig werden

Wien, 2004-03-10 (fpd) - Einen Runden Tisch zur Frage der Anberaumung der Semesterferien 2005 forderte heute der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache. Wie bekannt drohen durch Zusammenfall der Semesterferien von Wien, Niederösterreich sowie fünf deutscher Bundesländer und der Niederlande den Eltern massive Mehrkosten sowie ein deutlicher Einbruch ihrer Urlaubs- und Erholungsqualität, von einem wirtschaftlichen Schaden für die gesamte Hotellerie-Branche sowie dem Total-Verkehrschaos einmal abgesehen. *****

Zum Hintergrund: Aus dem Schulzeitgesetz ist die Ferienregelung für das Schuljahr ersichtlich. Dort wird für die Semesterferien der erste Montag im Februar festgeschrieben, der im Jahr 2005 auf den 7. Februar fällt. Gleichzeitig hätten die Landesschulräte von Wien und Niederösterreich mit den Ländern Wien und Niederösterreich die Möglichkeit gehabt, durch Antrag diese Ferien um eine Woche vorzuverlegen. Dies erfolgte aus verschieden Gründen nicht. Die Wirtschaftkammer Wien wollte es nicht wegen der Ballsaison, die angeblich davon berührt würde.

Auch die Argumentation der ÖVP, pädagogische Gründe allein wären maßgeblich, sei nicht zu akzeptieren, weil das Gesetz auch von fremdenverkehrspolitischen Gründen und überregionalen Interessen spricht. Dazu kommt, daß die Wiener in Unkenntnis dieses Umstandes schon jetzt die erste Woche gebucht haben und daher in Konkurrenz zu Bayern und anderen deutschen Bundesländern aber auch zu den Niederlanden kein Quartier in der Woche vom 6. bis 13. Februar bekommen werden.

Zudem drohe die Gesamtwirtschaft bei Beibehaltung der jetzigen Regelung ein Entgang von kolportieren 350 Millionen Euro, warnte Strache. Im Brennpunkt unserer Forderung, so Strache, stehen allerdings die Familien, denen nun drohe, dass die einzige Woche, die Ihnen mit ihren Kindern zum Schifahren bleibe, vielleicht auch vergessen können. Das Bundesland Wien habe es jedenfalls verschlafen, die Semesterferien eine Woche vorzuverlegen und damit das zu erwartende Chaos wesentlich mitverursacht.

Dieser Missstand sei aber nicht geeignet, weiterführende Schuldzuweisungen zu machen. Im Interesse der Eltern, ihrer Familienbudgets, ihrem Anspruch auf Erholungsqualität, aber auch zum Wohl der Gesamtwirtschaft muß jetzt sofort eine Lösung her, forderte Strache. Eine politische Bestemmhaltung ist dabei am wenigsten dienlich. Vor diesem Hintergrund muß es dringend zu einer akzeptablen Neuregelung der Semesterferien 2005 kommen, forderte Strache. (Schluß) HV nnnn

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