VP-Lakatha: ÖVP-Foderungen im Pflegebereich sind jetzt Häupls Lösungsvorschläge

Wien (VP-Klub): "Neun Monate hat Bürgermeister Häupl gebraucht, um die aufgedeckten Missstände in städtischen Geriatriezentren zu realisieren. Jetzt endlich kündigt er Verbesserungsmaßnahmen an, die mit den Forderungen der ÖVP-Wien nahezu ident sind", betont ÖVP-Wien Landtagsabgeordnete Ingrid Lakatha anlässlich diesbezüglicher Aussendungen.

Seit Jahren warnt die ÖVP-Wien vor Missständen im städtischen Pflegebereich. Auch die Gewerkschaft, Bedienstete, Angehörige, PflegeheimbewohnerInnen und die anderen Oppositionsparteien hätten immer wieder auf Mängel hingewiesen. "Bisher wurde von der zuständigen Stadträtin, ohne den Tatsachen nachzugehen, alles schöngefärbt. Von echten Konsequenzen war bisher nicht die Rede", ist Lakatha über die Untätigkeit der zuständigen SP-Stadtregierung erbost.

Systemfehler im städtischen Pflegeheimbereich seit langem bekannt

"Von der zugesagten und heute wieder bestätigten Pflegemilliarde ist noch immer kein einziger Euro zu sehen. Die Systemfehler, wie beispielsweise die "Kollegiale Führung", die dauernde Verantwortungsabschiebung, die Verzögerung von Entscheidungen und leider auch fragwürdige Personalentscheidungen sind seit dem ersten Sitzungstag der Untersuchungskommission zu diesem Thema augenscheinlich. SP-Kollege Deutsch versucht zwar immer noch die politische Verantwortung seiner Genossen zu leugnen, aber endlich nimmt der Bürgermeister dazu Stellung", kritisiert Lakatha. Die ÖVP-Abgeordnete fordert endlich Lösungen und keine weiteren Diskussionen. Diese würden immer wieder zum gleichen Ergebnis führen.

ÖVP-Wien Forderungen wurden bisher vernachlässigt

"Langjährige ÖVP-Wien Forderungen, die Pflege möglichst lange in gewohnter Umgebung durchzuführen, den Ausbau von zusätzlich nötigen Nachbarschaftshilfezentren, die mobile Seniorenbetreuung und die massive Aufstockung sogenannter Senioren-Wohngemeinschaften in allen Bezirken zu forcieren, werden erst jetzt vom Bürgermeister als Lösungen angekündigt. Auch die Verkürzung der täglichen Arbeitszeit im Pflegebereich von derzeit durchgehend 12 Stunden oder etwa die freiwillige "Job-Rotation" sind langjährige - bisher -unbeachtete Forderungen", kritisierte Lakatha weiter.

"Es klingt gerade zu wie ein Hohn, wenn Häupl ein Programm in einer Pressekonferenz ankündigt, dass bis zum Sommer (!) ausgearbeitet werden soll", betonte Lakatha und fordert abschließend: "Die SP-Wien Mitglieder der Untersuchungs-Kommission sollen den Fortgang der Untersuchungskommission nicht mehr hinauszögern. Lösungen müssen unverzüglich umgesetzt werden!"

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