Bures zu Kärnten: SPÖ konnte FPÖ-Wähler zurückholen

Haider punktet in Oppositionsrolle zur Schüssel-Regierung: Viele frühere ÖVP-Wähler haben FPÖ gewählt

Wien (SK) SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures zeigte sich erfreut über die "großartigen Zugewinne für die SPÖ bei der Salzburger Landtagswahl" und den "beachtlichen Erfolg der Kärntner SPÖ": die Tatsache, dass in Kärnten jene Wähler, die 1999 zur FPÖ gewechselt sind, nunmehr wieder mehrheitlich der SPÖ ihr Vertrauen geschenkt haben, sei auf die engagierte Politik des Kärntner SPÖ-Vorsitzenden Peter Ambrozy mit den Schwerpunktthemen Beschäftigung, gerechte Pensionen, Bildung und Gesundheit zurückzuführen. Die ÖVP habe einen "Totalabsturz" erlitten; den Grund dafür sieht Bures im Versagen der Schüssel-Regierung: "Die Menschen haben mittlerweile erfahren und am eigenen Leib verspürt, was die Regierung Schüssel für sie bereit hält: Pensionskürzungen, steigende Arbeitslosigkeit ohne jegliche Gegenmaßnahmen und eine Steuerreform, die in erster Linie den Großunternehmern zugute kommt und die Arbeitnehmer leer ausgehen lässt", so Bures am Sonntag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

"Die Rechnung für diese eiskalte Politik gegen die Menschen bekommt nun die ÖVP zu spüren." Die Stabilisierung der FPÖ sieht Bures in der Positionierung Haiders begründet: "Viele frühere ÖVP-Wähler haben offensichtlich Haider wegen seiner vermeintlichen Opposition zur Bundesregierung und zum Bundeskanzler gewählt", so Bures. "Haider hat wieder einmal die Flucht aus der politischen Verantwortung angetreten." (Schluss) se

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