• 04.03.2004, 12:20:56
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FORMAT: Klestil Freund Wildmoser hofft auf Ferrero-Rückzug

"Wenn es sie nicht mehr gibt, jemand anderen in Rennen schicken"

Wien (OTS) - Die Ankündigung von RH-Präsident Franz Fiedler, als
Präsidentschaftskandidat zur Verfügung zu stehen, spaltet das
bürgerliche Lager. Wie FORMAT in seiner am Freitag erscheinenden
Ausgabe berichtet, hofft der prominenter Linzer Anwalt und Freund von
Thomas Klestil, Gerhard Wildmoser, nun auf einen freiwilligen Rückzug
der ÖVP-Kandidatin Benita Ferrero-Waldner. Wildmoser zu FORMAT: "Ich
wäre nie auf die Idee gekommen, gegen die Frau Ferrero jemanden
aufzustellen. Aber wenn es sie nicht mehr gibt, muß man sich das
überlegen."

Wildmoser hat bereits im Sommer versucht, einen nicht
parteigebundenen Kandidaten aufzustellen. Damals sagte er zu FORMAT:
"Ich würde es begrüßen, wenn der nächste Bundespräsident nicht aus
der parteipolitischen Ecke kommt." Damals gab es Gerüchte, Wildmoser
sei im Auftrag seines Freundes Thomas Klestil unterwegs, um eine
Kandidatur von Benita Ferrero-Waldner zu verhindern. Sogar
Sacher-Chefin Elisabeth Gürtler war im Gespräch. Von einem
Wahlkampfbudget von sieben Millionen Euro war die Rede.
Wildmoser weiters: "Schauen wir uns einmal an, was in den nächsten
Tagen passiert. Wenn es Ferrero-Waldner nicht mehr gibt, dann können
wir in Ruhe nachdenken, ob wir nicht doch noch jemand anderen ins
Rennen schicken."

OTS0155    2004-03-04/12:20

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