• 04.03.2004, 09:16:03
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Gorbach zu den ÖBB-Dienstrechtsverhandlungen: Der Zug fährt in die richtige Richtung

Unterscheidung zwischen Verwaltungspersonal im Büro und Gleisarbeitern nötig

Wien (OTS) - "Die Verhandlungen gestern haben gute Teilergebnisse
gebracht, die eine Entwicklung der ÖBB zu einem normalen Unternehmen
möglich machen. Der Zug fährt in die richtige Richtung, aber
letztlich wird das Gesamtergebnis zu beurteilen sein. Das
insbesondere hinsichtlich der Einsparungseffekte", kommentierte VK
Infrastrukturminister Hubert Gorbach die Verhandlungen zwischen
ÖBB-Vorstand und Eisenbahnergewerkschaft zum Dienst - und
Sozialrecht.

"Wichtig ist mir, dass bei den Verhandlungen unterschieden wird
zwischen dem Verwaltungspersonal in den Büros und jenen
ÖBB-Mitarbeitern, die bei Wind und Wetter ihren oft gefährlichen
Dienst am Gleis versehen. Die für die Bevölkerung unverständlichen
Sonderrechte bei der Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall sind
gefallen. Das ist ein guter Zwischenerfolg und macht mich
zuversichtlich, dass man sich auch auf die notwendigen Veränderungen
bei den automatischen Gehaltsvorrückungen sowie bei den Arbeits- und
Ruhezeiten einigen wird können", sagte Gorbach.

Bei Entlassungen aus disziplinären Gründen muss die Gewerkschaft
in Zukunft nicht mehr zustimmen. Das gebe dem ÖBB-Management größeren
Handlungsspielraum, betonte Gorbach. "Insgesamt hat man gestern einen
Schritt zu mehr Wettbewerbsfähigkeit geschafft".

Am Ende des Tages werde er das Ergebnis danach beurteilen, wieviel
Einsparungen erreicht wurden und wieviel Sonderrechte gefallen sind,
schloss Gorbach. (Schluss bxf)

OTS0029    2004-03-04/09:16

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