• 01.03.2004, 14:17:44
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Bleckmann: Rot-Grüne Koalition zur Drogenfreigabe

Wien 2004-03-01 (fpd) Eine klare Absage erteilte heute
FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann den Plänen des Wiener
Drogenkoordinators Michael Dressel und der Grünen zur
Drogenliberalisierung. Die FPÖ lehne eine Aufweichung der bestehenden
Bestimmungen kategorisch ab, betonte Bleckmann.****

Bleckmann empfahl der unheiligen Allianz von Rot und Grün, sich
einmal bei Eltern zu erkundigen, deren Kinder über die Einstiegsdroge
Cannabis in das Suchtgiftmilieu abgerutscht sind. "Wenn ein
Drogenkoordinator Drogentests für Schüler als Zwangstest ablehnt,
dann ist er für uns Freiheitliche rücktrittsreif", betonte Bleckmann.
Den Gipfel der Unverfrorenheit stelle aber die grüne Forderung nach
Konsumräumen für Drogenkonsumenten. "Es würde mich sehr interessieren
wie sich die Grünen solche Konsumräume vorstellen. Vielleicht wäre ja
ein von unseren Steuern bezahlter Sozialarbeiter vor Ort, der den
Kindern und Jugendlichen erklärt wie man denn Joints am besten baut
und welche Sorten denn wahrlich empfehlenswert sind", bekräftigte
Bleckmann.

Die FPÖ trete für verpflichtende Drogentests für auffällige Schüler
ein, aber nicht um diese zu kriminalisieren sondern um schnell und
wirkungsvoll helfen zu können. "Wo Prävention versagt, müssen
Kontrollen folgen, um gemeinsam mit Eltern und Ärzten Lösungen zu
erarbeiten. Wir Freiheitlichen sind für
Prävention-Kontrolle-Hilfe-Therapie. Aber wenigstens ist es wieder
einmal offensichtlich was Österreich bei Rot-Grün blühen würde", so
Bleckmann abschließend.

(Schluss/bxf)

OTS0175    2004-03-01/14:17

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