• 01.03.2004, 12:48:14
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Eder zeigt sich erfreut, dass Kukacka bei Wegekostenrichtlinie auf SPÖ-Linie einschwenkt

Wien (SK) Erfreut zeigte sich SPÖ-Verkehrssprecher Kurt Eder,
dass sich "Staatssekretär Kukacka endlich der SPÖ-Linie in der Frage
der Wegekostenrichtlinie anschließt". Auch Kukacka trete nun dafür
ein, bei der Wegekostenrichtlinie nicht zu klagen, keine Drohungen
gegen die EU auszustoßen, sondern Gelegenheiten für
Überzeugungsarbeit wahr zu nehmen. "Wenn man als kleines Land etwas
erreichen will, dann kann man nicht alleine gegen bald 24 andere
Länder auftreten. Man muss mit ihnen reden, damit die anderen Länder
unseren Standpunkt verstehen und unsere Interessen berücksichtigen",
so Eder Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Eder ist sich bewusst, dass niemals 100 Prozent der
Forderungen durchgehen, dass letztendlich Kompromisse gefunden werden
müssen. Die wesentlichen Punkte, die mit der EU bezüglich der
Wegekostenrichtlinie verhandelt werden müssen, seien der Hinweis,
dass Österreich ein Alpenland mit zahlreichen sensiblen Zonen sei,
dass die TEN-Strecken durch Österreich führen müssen, dass die
erhöhte Maut in sensiblen Zonen für den Ausbau der Bahn verwendet
werden müssen, um zumindest den zu erwartenden Zuwachs im
Güterverkehr auf der Schiene abzuwickeln und nicht auf der Straße.
(Schluss) ns

OTS0140    2004-03-01/12:48

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