- 27.02.2004, 12:38:56
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Die Themen der "Barbara Karlich Show" vom 1. bis 5. März im ORF
Wien (OTS) - In der "Barbara Karlich Show" stehen vom Montag, dem
1., bis Freitag, den 5. März 2004, jeweils um 16.00 Uhr in ORF 2
folgende Themen auf dem Programm:
Montag, 1. März: "Liebesgeständnisse bei Barbara"
Mike, 27, Eventmanager aus Graz, ist seit sechs Jahren mit der
Krankenschwester Manuela, 26, zusammen. Die beiden haben zwei Söhne
im Alter von einem und drei Jahren. Vor vier Jahren verlobten sie
sich auf einem Flug nach London, zwei Jahre später gab es während
eines Griechenlandurlaubs den Heiratsantrag. Doch seitdem passierte
nichts, heute will Mike Nägel mit Köpfen machen und seiner Liebsten
den Hochzeitstermin nennen.
Auch Harald, 49, Magistratsbeamter, wird seiner Frau Maria, 55,
Magistratsbeamtin, heute erklären, wie sehr er sie liebt. Die beiden
verbindet eine sehr eigenwillige Love-Story. Als Harald entdeckte,
dass seine damalige Frau ihn betrog, war er am Boden zerstört. Die
darauf folgende Scheidung war eine der schwersten Krisen seines
Lebens. Genau in dieser Phase besuchte ihn Maria, die er von früher
kannte, häufiger und versorgte ihn immer wieder mit einem prall
gefüllten Essenskorb. Irgendwann blieb sie dann bei ihm und für
Harald begann ein neues Liebesglück.
Dienstag, 2. März: "Schaut her, was aus mir geworden ist!"
Willi, 59, aus Wien, ist gelernter Schriftsetzer. Diesen Beruf übte
er elf Jahre lang aus, davon drei Jahre in Südafrika. Mit 48 hatte er
die Lust an seinem Beruf verloren. Er bekam sogar psychosomatische
Störungen. Willi kündigte seinen Job und begann eine
Schauspielausbildung. Seine Risikobereitschaft wurde belohnt. Heute
lebt er von den Rollen, die er spielt, und führt das Leben, das er
sich erträumte.
Auch Franz, 34, aus Salzburg - gestern zu Gast bei "Vera" - verfolgte
sein Lebensziel beharrlich: Er wollte immer der stärkste Mann
Österreichs werden. Vor nicht allzu langer Zeit wog er bei der Größe
von 1,90 nur 70 Kilogramm. Mittlerweile bringt der Salzburger 140
Kilogramm auf die Waage und stemmt schwere Gewichte. Das hat er sich
auch bei Barbara Karlich vorgenommen, wo er seine Rekorde brechen
will.
Mittwoch, 3. März: "Adoptiert - Wo komme ich her?"
Wer könnte schon damit leben, keine Ahnung zu haben, wer seine Eltern
sind? Viele Menschen, die vielleicht noch als Neugeborene weggeben
wurden, begeben sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. In den meisten
Fällen bleiben ihre Bemühungen vergeblich.
In dieser Sendung gelingt es der Redaktion, Menschen
zusammenzuführen, die sich noch nie in ihrem Leben gesehen haben. Wo
Einwohnermeldeämter und Behörden nicht weiterhelfen konnten,
recherchierte Redakteur Sascha Jovanovic direkt am angegebenen Ort
und wurde manchmal erst mit Hilfe von Kaffeehausbesitzern oder
Nachbarn fündig.
Mehr als 1.000 Kilometer fuhr er durch Österreich und konnte so zum
Beispiel den Vater von Elisabeth, 50, aus Hamet in der Steiermark,
finden. Elisabeth wurde sofort nach der Geburt zur Adoption
freigegeben. Zwar fühlte sie sich in ihrer Adoptivfamilie wohl.
Trotzdem tauchte bald die Frage auf: Woher komme ich? Die Suche nach
ihrer Mutter blieb erfolglos. Ihre Spur verliert sich in den
fünfziger Jahren in Brasilien. Ihren Vater Viktor, 70, aus Korneuburg
in Niederösterreich, kann sie bei Barbara Karlich endlich in die Arme
schließen. Dass das Familienglück perfekt ist, lernt Opa Viktor auch
seine 30-jährige Enkelin Andrea aus Hamet kennen.
Martin Kottas, 26, aus St. Pölten: Seine erste Erinnerung waren die
kalten Wände des Kinderheimes, in das er von seiner Mutter gegeben
wurde. Auch er hatte Glück und kam zu einer Familie, die ihn sehr gut
behandelte. Trotzdem hat er einen Wunsch: Er möchte seiner Mutter in
die Augen sehen und sie fragen, warum sie ihn weggab. Diese Frage
kann er ihr in der "Barbara Karlich Show" stellen. Seine leibliche
Mutter Anna, 47, Hausfrau aus Wien, möchte auch ihn treffen. Sie will
ihm erklären, weshalb sie damals überfordert war, und wird ihn um
eine zweite Chance bitten.
Auch Manfred, Model aus Bregenz, kennt seine Familie nicht. Das sei
auch der Grund, weshalb er Probleme habe, Nähe zuzulassen und
gegenüber Menschen immer auf Distanz gehe. Umso wichtiger war für
Manfred ein Treffen mit seiner Mutter. Doch die Suche gestaltete sich
mehr als schwierig, da sie nach seiner Geburt offenbar in die Schweiz
auswanderte. Behörden, Jugendämter, Krankenhäuser, Strafregister,
Einwohnermeldeämter in der Schweiz - niemand konnte weiterhelfen.
Doch dann gelang es, den Bruder der Mutter ausfindig zu machen. Kurt,
72 aus Wien, ist Manfreds leiblicher Onkel und wird den Bregenzer in
seiner Familie willkommen heißen.
Donnerstag, 4. März: "Bilsenkraut und Krötenschleim - Hexen bei
Barbara"
Ingrid, 55, aus Velden in Kärnten, bezeichnet sich als Hexe. "Mein
Hexendasein trieb mich in den Wahnsinn", sagt die Kärntnerin heute.
Schon als Kind hatte sie Visionen und konnte Traum und Wirklichkeit
nicht unterscheiden. Lange Zeit litt sie sehr darunter. Jetzt hat
Ingrid ihr Leben wieder im Griff. Ihre besonderen Fähigkeiten nutzt
sie, um beispielsweise einen magischen Trank zu brauen, der ihren
Kunden ein Liebesglück beschert.
Kurt, 45, Arzt aus Wien, kann das nicht glauben. Für ihn leidet
Ingrid ganz offensichtlich an einer Psychose. "Wir kochen alle nur
mit Wasser", sagt er. Und auch Ingrid besitze nicht die Fähigkeit,
Getränke herzustellen, welche eine übersinnliche Wirkung hätten.
Freitag, 5. März: "Sei ein Mann - nabel dich doch endlich ab!"
Erich, 57, Beamter aus Wien, hat sein bisheriges Leben bei seiner
Mutter Anna, 82, Witwe aus Wien, zugebracht. Anna ist sehr resolut
und behauptet: "Ich würde ins Heim gehen, wenn mein Sohn endlich eine
Frau finden würde." Doch bisher hat Erich nichts dazu bewegen können,
die heimischen vier Wände zu verlassen und ein eigenes Heim zu
suchen. Vielleicht würde es dann besser mit den Frauen klappen, denn
welche Frau möchte schon ein Muttersöhnchen zum Mann?
Roland, 60, Pensionist aus Wien, tut es ihm gleich. Auch er wohnt bei
seiner Mutter. Allerdings spielt bei ihm das Mitgefühl für die ältere
Dame eine wichtige Rolle.
OTS0176 2004-02-27/12:38
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