• 27.02.2004, 12:02:41
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FPÖ NÖ fordert Maßnahmen zum Schutz des Arbeitsmarktes

Rosenkranz: Volle Ausschöpfung der Übergangsfristen notwendig

St. Pölten (NLK) - Das Thema "Auswirkungen der EU-Erweiterung auf
die Arbeitsplatzsituation in NÖ" stand heute im Mittelpunkt einer
Pressekonferenz der Landesparteiobfrau NÖ, Barbara Rosenkranz, in St.
Pölten. "Es ist unser Erfolg, dass Übergangsfristen ausgehandelt
wurden und dass diese - auch gegen Widerstand - ausgeschöpft werden.
Hätten wir diese Übergangsfristen nicht, würden allein im ersten Jahr
über 47.000 ausländische Arbeitskräfte zusätzlich nach Österreich
einströmen", meinte Rosenkranz unter Berufung auf die Arbeiterkammer,
die diese Zahl ermittelt habe. In Niederösterreich hätten im Jänner
mit 55.260 einen Job gesucht. Besonders betroffen seien die
Grenzgebiete Niederösterreichs. Diese genannten Zahlen seien auch auf
steigende Grenzgängerzahlen und organisierte Schwarzarbeit im Osten
zurückzuführen.

Zudem sei gestern im tschechischen Parlament mit den Stimmen von
118 der insgesamt 183 Abgeordneten ein Gesetz verabschiedet worden,
das lediglich aus einem Satz bestünde, der besagt, dass Edvard Benes
sich "um den Staat verdient gemacht" habe, so Rosenkranz. Sie zeigte
sich verwundert, dass in Tschechien dieser Schritt gesetzt wurde.

OTS0148    2004-02-27/12:02

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