Heinzl: Nationalbank-Filiale in der LH St. Pölten darf nicht geschlossen werden

Faustschlag für Wirtschaftsstandort und größtes Bundesland Niederösterreich

St. Pölten, (SPI) - "Überlegungen, ja teilweise bereits erfolgte Beschlüsse des Nationalbankdirektoriums, die Filiale der Nationalbank in St. Pölten bis Mitte dieses Jahres zu schließen, sind strikt zurückzuweisen. Niederösterreich ist als Wirtschaftsstandort und größtes Bundesland von der bevorstehenden EU-Erweiterung am meisten betroffen - schließlich haben wir 400 Kilometer Grenze mit den EU-Beitrittsländern. Unsere Betriebe, aber auch die Bevölkerung, brauchen die Nationalbank als Service- und Informationsstelle - und gerade jetzt, wo viele neue Aufgaben im Zusammenhang mit dem Beitritt unserer Nachbarn zur EU auf die Wirtschaft zukommen, kann auf eine Nationalbankfiliale in St. Pölten sicher nicht verzichtet werden", reagiert der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl auf die Pläne der Nationalbank-Zentrale in Wien.****

Die Schließung der St. Pöltner Dependance ist weder wirtschaftlich, noch organisatorisch zu argumentieren. "Zudem sind derartige Pläne wohl als Faustschlag ins Gesicht des größten Bundeslandes und wichtigen Wirtschaftstandort zu werten. Soll Niederösterreich in Zukunft wieder von Wien aus ‚ferngesteuert' werden? Wenn sich hier schon der Landeshauptmann gegen Wien und seine Freunde in der Bundesregierung nicht durchsetzen kann und den Verlust der Nationalbankfiliale akzeptiert, so werden wir St. Pöltner alle möglichen Mittel ausschöpfen und versuchen, die Nationalbankmanager und Zentralisten in Wien ‚zur Besinnung zu bringen'", kündigt Heinzl parlamentarisch Initiativen an.
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