- 27.02.2004, 08:15:00
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Heinzl: Nationalbank-Filiale in der LH St. Pölten darf nicht geschlossen werden
Faustschlag für Wirtschaftsstandort und größtes Bundesland Niederösterreich
St. Pölten, (SPI) - "Überlegungen, ja teilweise bereits erfolgte
Beschlüsse des Nationalbankdirektoriums, die Filiale der Nationalbank
in St. Pölten bis Mitte dieses Jahres zu schließen, sind strikt
zurückzuweisen. Niederösterreich ist als Wirtschaftsstandort und
größtes Bundesland von der bevorstehenden EU-Erweiterung am meisten
betroffen - schließlich haben wir 400 Kilometer Grenze mit den
EU-Beitrittsländern. Unsere Betriebe, aber auch die Bevölkerung,
brauchen die Nationalbank als Service- und Informationsstelle - und
gerade jetzt, wo viele neue Aufgaben im Zusammenhang mit dem Beitritt
unserer Nachbarn zur EU auf die Wirtschaft zukommen, kann auf eine
Nationalbankfiliale in St. Pölten sicher nicht verzichtet werden",
reagiert der St. Pöltner SP-Nationalrat Anton Heinzl auf die Pläne
der Nationalbank-Zentrale in Wien.****
Die Schließung der St. Pöltner Dependance ist weder wirtschaftlich,
noch organisatorisch zu argumentieren. "Zudem sind derartige Pläne
wohl als Faustschlag ins Gesicht des größten Bundeslandes und
wichtigen Wirtschaftstandort zu werten. Soll Niederösterreich in
Zukunft wieder von Wien aus ‚ferngesteuert' werden? Wenn sich hier
schon der Landeshauptmann gegen Wien und seine Freunde in der
Bundesregierung nicht durchsetzen kann und den Verlust der
Nationalbankfiliale akzeptiert, so werden wir St. Pöltner alle
möglichen Mittel ausschöpfen und versuchen, die Nationalbankmanager
und Zentralisten in Wien ‚zur Besinnung zu bringen'", kündigt Heinzl
parlamentarisch Initiativen an.
(Schluss) fa
OTS0004 2004-02-27/08:15
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