TURKOVIC-WENDL: SENIOREN VERSTEHEN UND AKZEPTIEREN VERANTWORTUNGSVOLLE POLITIK DER REGIERUNG

ÖVP-Seniorensprecherin: Gesundheitssystem ist älterer Generation großes Anliegen

Wien, 25. Februar 2004 (ÖVP-PK) "Wenn man sich länger mit dem

Älterwerden auseinander setzt, kommt man immer mehr zur Überzeugung, dass das Älterwerden etwas Großartiges ist", erklärte die 63jährige ÖVP-Seniorensprecherin Abg. Ingrid Turkovic-Wendl heute, Mittwoch, bei der Debatte über das Sozialrechtsänderungsgesetz 2004 im Plenum des Nationalrats. Die Gruppe der Älteren werde immer größer, was Herausforderung und Genugtuung für die älteren Menschen sei. Die Zeit des Älterwerdens könne man in einem sozialen System und durch den wachsenden medizinischen Fortschritt gut verbringen. Die Sicherheit eines Gesundheitssystems sei allerdings eine finanzielle Frage. In Gesprächen mit Senioren hätten diese aber die Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge als verantwortungsvolle Politik dieser Regierung verstanden. "Es ist verstanden und akzeptiert worden", so die ÖVP-Abgeordnete. Es sei dies eine Generation, die in schwierigen Zeiten gelebt und immer gewusst habe, wofür sie spart, und der die Gesundheit - gleich nach der Familie - ein großes Anliegen sei. ****

NEUES, POSITIVES BILD DER ÄLTEREN GENERATION

Sie, Turkovic-Wendl, sei jetzt seit elf Jahren mit dem Thema Älterwerden beschäftigt und habe mit vielen Menschen darüber diskutiert. Die Seniorensprecherin verwies in diesem Zusammenhang auf das geänderte Verständnis für ältere Menschen. Um dieses sei es vor elf Jahren, als sie den "Seniorenclub" im ORF moderierte, nicht gerade zum Besten bestellt gewesen. Wurde damals noch über die ältere Generation gespottet, so habe sich das Bild heute eindeutig zum Positiven gewandelt.

"Ich bin für alle Zuwendungen, Unterstützungen und auch Überlegungen dieser Regierung dankbar, die diese heutige Form des Weiterlebens für ältere Menschen unterstützt, plant und Vorsorge trifft." Die Regierung setze einen mutigen Schritt, der bei der Opposition, die in ein wahres "Kriegsgeheul" verfalle, ausgenützt werde. Turkovic-Wendl in diesem Zusammenhang zu ihrem Vorredner SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer und zur Kritik der SPÖ an der ÖVP-Jugendsprecherin: Jugendlicher Überschwang ist eine Handlung, die man mit etwa 20 Jahren macht. Die eine kann den Wert einer Wurstsemmel nicht einschätzen, ein anderer hat im Überschwang sowjetischen Boden geküsst - so ist es eben, wenn man jung ist.

WOLLEN ALS AKTIVE GENERATION GESEHEN WERDEN

Turkovic-Wendl verwies auf das neue Bild der älteren Generation. Diese sei noch bereit, zu planen, zu lernen und anzupacken. "Für uns ältere Menschen ist es ganz klar, dass wir gerne Einsatz zeigen, aber wir wollen dafür auch als aktive Generation gesehen werden, die eine anerkannte Leistung in unserem Staat bringt", bat Turkovic-Wendl die Opposition um mehr Zutrauen für die ältere Generation und mehr Unterscheidungskraft. "Nehmen Sie die Gedanken auf, dass auch die Zukunft unseres Landes in ausgezeichneten Senioren-Händen liegt und unterstützen sie die Seniorinnen und Senioren von Österreich", schloss die ÖVP-Seniorensprecherin.
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