• 25.02.2004, 12:45:43
  • /
  • OTS0144 OTW0144

TURKOVIC-WENDL: SENIOREN VERSTEHEN UND AKZEPTIEREN VERANTWORTUNGSVOLLE POLITIK DER REGIERUNG

ÖVP-Seniorensprecherin: Gesundheitssystem ist älterer Generation
großes Anliegen

Wien, 25. Februar 2004 (ÖVP-PK)   "Wenn man sich länger mit dem

Älterwerden auseinander setzt, kommt man immer mehr zur Überzeugung,
dass das Älterwerden etwas Großartiges ist", erklärte die 63jährige
ÖVP-Seniorensprecherin Abg. Ingrid Turkovic-Wendl heute, Mittwoch,
bei der Debatte über das Sozialrechtsänderungsgesetz 2004 im Plenum
des Nationalrats. Die Gruppe der Älteren werde immer größer, was
Herausforderung und Genugtuung für die älteren Menschen sei. Die Zeit
des Älterwerdens könne man in einem sozialen System und durch den
wachsenden medizinischen Fortschritt gut verbringen. Die Sicherheit
eines Gesundheitssystems sei allerdings eine finanzielle Frage. In
Gesprächen mit Senioren hätten diese aber die Anhebung der
Krankenversicherungsbeiträge als verantwortungsvolle Politik dieser
Regierung verstanden. "Es ist verstanden und akzeptiert worden", so
die ÖVP-Abgeordnete. Es sei dies eine Generation, die in schwierigen
Zeiten gelebt und immer gewusst habe, wofür sie spart, und der die
Gesundheit - gleich nach der Familie - ein großes Anliegen sei. ****

NEUES, POSITIVES BILD DER ÄLTEREN GENERATION

Sie, Turkovic-Wendl, sei jetzt seit elf Jahren mit dem Thema
Älterwerden beschäftigt und habe mit vielen Menschen darüber
diskutiert. Die Seniorensprecherin verwies in diesem Zusammenhang auf
das geänderte Verständnis für ältere Menschen. Um dieses sei es vor
elf Jahren, als sie den "Seniorenclub" im ORF moderierte, nicht
gerade zum Besten bestellt gewesen. Wurde damals noch über die ältere
Generation gespottet, so habe sich das Bild heute eindeutig zum
Positiven gewandelt.

"Ich bin für alle Zuwendungen, Unterstützungen und auch
Überlegungen dieser Regierung dankbar, die diese heutige Form des
Weiterlebens für ältere Menschen unterstützt, plant und Vorsorge
trifft." Die Regierung setze einen mutigen Schritt, der bei der
Opposition, die in ein wahres "Kriegsgeheul" verfalle, ausgenützt
werde. Turkovic-Wendl in diesem Zusammenhang zu ihrem Vorredner
SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer und zur Kritik der SPÖ an der
ÖVP-Jugendsprecherin: Jugendlicher Überschwang ist eine Handlung, die
man mit etwa 20 Jahren macht. Die eine kann den Wert einer
Wurstsemmel nicht einschätzen, ein anderer hat im Überschwang
sowjetischen Boden geküsst - so ist es eben, wenn man jung ist.

WOLLEN ALS AKTIVE GENERATION GESEHEN WERDEN

Turkovic-Wendl verwies auf das neue Bild der älteren Generation.
Diese sei noch bereit, zu planen, zu lernen und anzupacken. "Für uns
ältere Menschen ist es ganz klar, dass wir gerne Einsatz zeigen, aber
wir wollen dafür auch als aktive Generation gesehen werden, die eine
anerkannte Leistung in unserem Staat bringt", bat Turkovic-Wendl die
Opposition um mehr Zutrauen für die ältere Generation und mehr
Unterscheidungskraft. "Nehmen Sie die Gedanken auf, dass auch die
Zukunft unseres Landes in ausgezeichneten Senioren-Händen liegt und
unterstützen sie die Seniorinnen und Senioren von Österreich",
schloss die ÖVP-Seniorensprecherin.
(Schluss)

OTS0144    2004-02-25/12:45

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel