ASFINAG: Vergleichbare Grundlagen sind die Vorraussetzung für die Gegenüberstellung von Infrastrukturkosten

Wien (OTS) - In Ergänzung zum heute in der Tageszeitung "Die Presse" erschienenen Bericht über eine Studie von Verkehrsplaner Dr. Max Herry zum Deckungsgrad von Infrastrukturkosten weist die ASFINAG darauf hin, dass diese nur auf vergleichbaren Grundlagen berechnet werden können. So muss zwischen einem volkswirtschaftlichen und dem betriebswirtschaftlichen Rechenkreis, den die ASFINAG für die Autobahnen und Schnellstraßen anwendt, unterschieden werden.

Der volkswirtschaftliche Rechenkreis, den Dr. Max Herry seinen Berechnungen zu Grunde legt, beinhaltet alle Steuern und Abgaben (Kraftfahrzeugsteuer, Mineralölsteuer, Normverbrauchabgabe, etc.) und die Einnahmen aus Maut und Vignette. Dem gegenüber stehen die Kosten der gesamten Straßenverkehrsinfrastruktur, sowie den Folgekosten des Verkehrs durch Unfälle, Gesundheits- und Umweltschäden, die unterm Strich zu einer Über- oder Unterdeckung der Infratruktur führen.

Der Rechenkreis für das hochrangige Straßennetz in Österreich (Autobahnen und Schnellstraßen) setzt sich gemäß der EU-Wegekostenrichtlinie aus den Maut- und Vignetteneinnahmen einerseits und den direkten Kosten für den Bau, den Betrieb und die Erhaltung des ASFINAG Streckennetzes andererseits zusammen. Mit der Einführung der fahrleistungsabhängigen Maut für alle Fahrzeuge über 3,5 t hzG. ist man der Kostenwahrheit für diese Fahrzeuge näher gekommen. ASFINAG: "Von einer Überdeckung der Infrastrukturkosten auf den Autobahnen und Schnellstraßennetz in Österreich kann daher nicht gesprochen werden."(Ende)

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