Walterskirchen: Kaiser: Ein handfester Skandal

Kaiser bringt Anfrage an Naturschutzreferent Wurmitzer im Landtag ein

Klagenfurt (SP-KTN) – „Ich will gerne von Naturschutzreferent Wurmitzer wissen, ob der desaströse Zustand von Walterskirchen seinen Anschauungen von Natura 2000-Gebieten entspricht“, kritisiert LAbg. Peter Kaiser die derzeit herrschenden Verhältnisse auf der Wörthersee-Halbinsel. Wie die heute veröffentlichten Luftaufnahmen beweisen, sind ein Großteil der Baumbestände geschlägert worden. „Das ist ein handfester Skandal. Ich frage mich, wie Wurmitzer hier seelenruhig zuschauen kann, ohne diesem Treiben Einhalt zu gebieten“, bringt Kaiser dem Naturschutzreferenten nur Unverständnis entgegen.

Wurmitzer hat einen Erklärungsnotstand. Deswegen bringt Kaiser eine Anfrage mit dazugehörigem Bildmaterial im Landtag ein und will darin von Wurmitzer wissen: „Welche Maßnahmen werden Sie zum Schutz des Naturschutzgebietes Walterskirchen setzen?“. Kaiser will nicht tatenlos zusehen, wie eines der letzten voreiszeitlichen Naturjuwele Kärntens mit einer einzigartigen Flora und Fauna von einem Holzindustriellen zerstört wird. „Als er Walterskirchen erwarb, war Tilly davon unterrichtet, dass er das Grundstück nur eingeschränkt nutzen kann. Er soll sich nun auch daran halten“, will Kaiser das Natura 2000-Gebiet unter allen Umständen erhalten.

Kaiser erinnert daran, dass die SPÖ als einzige Partei Walterskirchen bewahren wollten. „Wir haben an Pfeifenberger und Wurmitzer beauftragt, durch einen Ankauf des Landes dieses Naturjuwel für die Nachwelt in seiner intakten Form zu erhalten“, so Kaiser abschließend. (Schluss)

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