"Modern Times Gesundheit" am 27. Februar im ORF: Allergie-Warnschilder für Lebensmittel

Wien (OTS) - Elisabeth Vogel präsentiert in "Modern Times Gesundheit" am Freitag, dem 27. Februar 2004, um 22.35 Uhr in ORF 2 folgende Beiträge:

Allergie-Warnschilder für Lebensmittel

Ab 2005 müssen in der EU Lebensmittel, die Allergien auslösen können, gekennzeichnet werden. Bereits am Etikett wird dann erkennbar sein, welche Zutaten enthalten sind. Möglich wird diese Kennzeichnung mit Hilfe moderner Untersuchungsmethoden im Labor. Sie machen es möglich, dass auch kleinste Mengen an Inhaltsstoffen gefunden werden. In Europa leiden rund acht Prozent der Kinder und drei Prozent aller Erwachsenen an Lebensmittelallergien. Oft sind Allergie auslösende Zutaten wie Erdnüsse, Soja oder Gliadine versteckt in den Lebensmitteln enthalten.

Herpes-Virus entschlüsselt

Deutschen Wissenschaftern ist es nun gelungen, die räumliche Struktur des Herpes-Simplex-Virus genau zu entschlüsseln. Das könnte helfen, neue Medikamente zu entwickeln. Schon heute gibt es Infusionen und Tabletten, die Herpes zwar nicht heilen können, aber den Verlauf der Krankheit abkürzen und die Beschwerden lindern. Jeder dritte Mensch leidet immer wieder unter Fieberblasen, schmerzenden, nässenden Bläschen an den Lippen, Jeder fünfte ist mit Genitalherpes infiziert.

Neue Therapie für kranke Kinderherzen

Ein neues Betreuungskonzept für Kinder mit Herzfehlern entlastet kleine Patienten und ihre Eltern. An der Abteilung für Kinderkardiologie im AKH Wien wird jedes Jahr Hunderten herzkranken Kindern mit aufwendigen Operationen das Leben gerettet. Ein neues psychosoziales Konzept soll Eltern und Kinder in dieser schwierigen Situation auffangen. Ärzte, Schwestern, eine Lehrerin und ein Psychologe versuchen gemeinsam, das Leid der Betroffenen zu lindern. Sie betrachten Körper, Psyche, die Familie, die soziale Umwelt und den stationären Alltag als ein vernetztes System. Acht von tausend Kindern kommen mit einem Herzfehler zur Welt. In Österreich sind davon jährlich etwa 800 Kinder betroffen.

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