- 24.02.2004, 09:28:59
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LK-Vize Scheuch fordert Präsident Wutscher auf, sich zu entschuldigen!
Die Aussagen von Präsident Wutscher in der letzten Bauernzeitung sind eine glatte Lüge und eines Präsidenten unwürdig
(Klagenfurt 24.02.04) "Es ist zwar verständlich, dass die Wogen im
Wahlkampf etwas höher schlagen, aber was der Bauernbund in seiner
letzten Zeitung von sich gibt, lässt sich nur mehr mit
Realitätsverweigerung beschreiben", so der freiheitliche LK-Vize und
Agrarsprecher, NRAbg. DI Uwe Scheuch, in Richtung ÖVP.
Besonders empört zeigte er sich über diverse Äußerungen von Präsident
Wutscher. "Anscheinend hat sich der Herr Präsident nun endgültig von
der sachlichen Berufsvertretung verabschiedet, um sich vor den
Schmutzkübelkarren der ÖVP spannen zu lassen", so Scheuch weiter.
Anders seien die Aussagen in der Bauernzeitung nicht zu verstehen
oder zu erklären. Denn wenn Wutscher davon spricht, dass einzig die
ÖVP aktive Bauern an wählbarer Stelle habe, so sei dies eine glatte
Lüge. "Mit Roland Zellot und Ing. Kurt Scheuch stehen bei den
Freiheitlichen zwei aktive Bauern ganz vorne auf der Liste und das
weiß Kollege Wutscher ganz genau. So gesehen verkauft er jene Bauern,
die er als Präsident zu vertreten hat, entweder für ganz schön blöd,
oder er belügt sie schlicht weg", so Scheuch in Richtung Bauernbund.
Beides sei für einen Präsidenten untragbar, und er fordere Wutscher
daher auf, sich sowohl bei den Freiheitlichen Kandidaten, als auch
bei den Kärntner Bäuerinnen und Bauern zu entschuldigen.
"Der momentane Wahlkampf kann hier keine Ausrede für so ein
Fehlverhalten eines Präsidenten der Landwirtschaftskammer sein", ist
Scheuch überzeugt.
OTS0031 2004-02-24/09:28
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