"Die helle Not" – Energiespartipps für Gemeinden

Geringere Kosten und weniger Umweltbelastungen durch energieeffiziente Straßenbeleuchtung

Bregenz (VLK) – Mit der Initiative "Die helle Not"
verweisen das Land Vorarlberg, das Energieinstitut und der
Verband der Amateurastronomen auf die Vorteile eines
sorgsamen Umgangs mit künstlichem Licht und des Einsatzes
von energieeffizienten Straßenbeleuchtungen. Für die
Gemeinden wurde eine Broschüre mit nützlichen Tipps und Informationen aufgelegt. Landesrat Erich Schwärzler: "Damit
wollen wir unseren Gemeinden zeigen, wie sie Kosten und
Energie sparen können." ****

Wenn Straßen, Plätze und Wege die ganze Nacht hindurch
mit voller Leistung beleuchtet werden, ist das oftmals Energievergeudung. Auch Tier- und Pflanzenwelt können durch künstliches Licht gestört werden, etwa wenn die Lampen
Insekten anziehen, die anderen Tieren als Nahrung fehlen.
Die hellen Lichter von Siedlungen beeinträchtigen zudem die
Arbeit der Astronomen.

All diese Probleme können mit relativ geringem Aufwand
gelöst werden, wie die Erfahrungen im Rahmen des e5-
Programmes des Energieinstitutes zeigen, betont Landesrat Schwärzler: "Die lichttechnische Industrie ist in der Lage,
den Forderungen für eine umweltfreundliche Beleuchtung nachzukommen, da die ökologischen, ökonomischen und
astronomischen Anforderungen den lichttechnischen Normen
nicht widersprechen."

Die wesentlichen Vorteile einer energieeffizienten Straßenbeleuchtung: Ein Drittel weniger Kosten, längere Lebensdauer der Beleuchtung und weniger Wartungsaufwand,
weniger giftiges Schwermetall (Quecksilber) im
Leuchtmittel.

Die Broschüre kann auch im Internet auf
www.vorarlberg.at heruntergeladen werden.
(gw,nvl)

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