Niederwieser: SPÖ für offenen Uni-Zugang - Numerus Clausus ist Ausdruck der Fantasielosigkeit der Rektoren

Wien (SK) "Erstaunt über die Fantasielosigkeit der Rektoren", zeigt sich SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser hinsichtlich der im heutigen "Kurier" veröffentlichten Überlegungen zur Einführung von Zugangsbeschränkungen an den österreichischen Universitäten. "Wenn den Rektoren nichts anderes einfällt, als den alten Numerus Clausus aus der Mottenkiste zu holen, sollten sie sich einmal mit ihren Europarechtlern beraten. Es gibt nämlich sehr wohl auch gute juristische Varianten, unser Gesetz zu ändern, um die Klage der EU-Kommission und das Verfahren des EuGH zu beenden", so Niederwieser. ****

Die SPÖ spreche sich grundsätzlichfür einen offenen Zugang zu den Bildungseinrichtungen in ganz Europa bzw. in der EU aus, dieser Modus habe entweder für alle oder für niemanden zu gelten, betont der Abgeordnete. "Derzeit gibt es auch das Problem, dass wir ÖsterreicherInnen, die im Ausland aufgewachsen sind, keinen Platz an der Uni anbieten können, wenn sie nicht im Land, wo sie mit ihren Eltern gelebt haben, ebenfalls einen Studienplatz nachweisen können", beanstandet Niederwieser.

Abschließend hofft Niederwieser, "dass sich die Außenministerin in diese diffizile Causa auf EU-Ebene nicht einschaltet, um Österreich einen ähnlicher 'Sieg' wie beim Transitstreit zu ersparen". (Schluss) wf/mp

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