Lapp: Lob für ORF-Sendung "Help-TV"

Wien (SK) SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp lobt den
ORF ausdrücklich, weil er sich gestern, Mittwoch, in der Fernsehsendung "Help-TV" des Falls jenes Tiroler Kindes, das an Down-Syndrom und einer angeborenen Immunschwäche leidet - und dem nun per Gerichtsbeschluss die Überdachung für den Weg zu seinem Heim genommen werden soll, weil sich ein Nachbar wegen der um wenige Zentimeter zu breiten Überdachung in seinem Wegerecht verletzt fühlt. ****

Lapp, die den Fall, der demnächst in Strassburg verhandelt werden wird, seit zwei Jahren kennt, hofft, dass solche und ähnliche Fälle durch das neue Behindertengleichstellungsgesetz besser gelöst werden. Da die Mediation im Gesetz verankert sein soll, würden solche Konflikte nicht gleich vor Gericht landen; die Chance auf eine gütliche Einigung sei damit von vornherein größer, glaubt Lapp.

Außerdem hält es Lapp für einen Fortschritt, dass nach dem Entwurf des Gleichstellungsgesetzes nicht nur behinderte Menschen selbst, sondern auch ihre Angehörigen sich rechtlich gegen Diskriminierung wehren können.

Die SPÖ-Behindertensprecherin betonte, dass behinderte Menschen sehr oft von einer verständnislosen Umgebung zusätzlich gehandicapt werden. Aufklärungsarbeit, wie sie unter anderem vom ORF mit "Help-TV" gemacht wird, sei daher "wichtig und notwendig, um die Barrieren in den Köpfen der Menschen abzubauen", so Lapp am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) wf

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