- 19.02.2004, 10:16:59
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Lapp: Lob für ORF-Sendung "Help-TV"
Wien (SK) SPÖ-Behindertensprecherin Christine Lapp lobt den
ORF ausdrücklich, weil er sich gestern, Mittwoch, in der
Fernsehsendung "Help-TV" des Falls jenes Tiroler Kindes, das an
Down-Syndrom und einer angeborenen Immunschwäche leidet - und dem nun
per Gerichtsbeschluss die Überdachung für den Weg zu seinem Heim
genommen werden soll, weil sich ein Nachbar wegen der um wenige
Zentimeter zu breiten Überdachung in seinem Wegerecht verletzt fühlt.
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Lapp, die den Fall, der demnächst in Strassburg verhandelt
werden wird, seit zwei Jahren kennt, hofft, dass solche und ähnliche
Fälle durch das neue Behindertengleichstellungsgesetz besser gelöst
werden. Da die Mediation im Gesetz verankert sein soll, würden solche
Konflikte nicht gleich vor Gericht landen; die Chance auf eine
gütliche Einigung sei damit von vornherein größer, glaubt Lapp.
Außerdem hält es Lapp für einen Fortschritt, dass nach dem
Entwurf des Gleichstellungsgesetzes nicht nur behinderte Menschen
selbst, sondern auch ihre Angehörigen sich rechtlich gegen
Diskriminierung wehren können.
Die SPÖ-Behindertensprecherin betonte, dass behinderte
Menschen sehr oft von einer verständnislosen Umgebung zusätzlich
gehandicapt werden. Aufklärungsarbeit, wie sie unter anderem vom ORF
mit "Help-TV" gemacht wird, sei daher "wichtig und notwendig, um die
Barrieren in den Köpfen der Menschen abzubauen", so Lapp am Mittwoch
gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. (Schluss) wf
OTS0059 2004-02-19/10:16
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