- 18.02.2004, 17:43:17
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Marek: Inhaltslose Oppositionsparteien
Frauenministerin kann auf Erfolgsbilanz verweisen
Wien, 18. Februar 2004 (ÖVP-PK) "Mit ihren heutigen Aussagen
hat Grünen-Frauensprecherin Brigid Weinzinger einmal mehr bewiesen,
dass die Oppositionsparteien kaum Inhalte zu bieten haben", sagte
heute, Mittwoch, Abg.z. NR Christine Marek. "Außer Totalablehnung
jeglicher Initiative der Bundesregierung herrscht inhaltliche Leere"
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"Die heute präsentierte Erfolgsbilanz der Frauenministerin kann
sich durchaus sehen lassen - insbesondere wenn man sich die
Nicht-Erfolge der roten Frauenministerinnen in den Jahren davor
ansieht", so Marek. "Umso schöner wäre es, von rot-grüner Seite auch
konstruktive Zusammenarbeit anstatt immer nur Totalverweigerung
käme." Allzu gerne werde etwa übersehen, dass diese Bundesregierung
das defacto Beschäftigungsverbot beim früheren Karenzgeldbezug durch
eine Zuverdienstgrenze ersetzt hat: "Wozu sonst, als dass Frauen im
Beruf verankert bleiben können?", fragte Marek. Zusätzlich sei es der
Bundesregierung zu verdanken, dass die Kindererziehungszeiten auch in
der Pension entsprechend berücksichtigt werden.
"Außerdem wurde mit der Familienhospizkarenz endlich eine
entsprechende Grundlage geschaffen, um gerade Frauen, die ja zumeist
die Pflegeaufgaben in der Familie wahrnehmen, eine gewisse
Rechtssicherheit zu geben", so Marek.
Vollkommen unverständlich ist für Marek Weinzingers Vorwurf,
dass die Frauenministerin Familien- mit Frauenpolitik verwechsle:
"Offensichtlich kennt die Grünen-Frauensprecherin die Realität nicht.
Denn gerade die Doppelaufgabe Familie und Beruf führt ja zu einem
großen Teil dazu, dass Frauen beruflich meist schlechter gestellt
sind als Männer. Nur wenn wir es schaffen, die Vereinbarkeit von
Familie und Beruf für Frauen zu erleichtern und auch die Männer
entsprechend einzubeziehen, wird sich die Einkommensschere
verkleinern. Daher wird Frauenpolitik auch immer zu einem gewissen
Teil Familienpolitik sein - auch wenn Weinzinger das nicht wahrhaben
will".
"Uns ist es wichtig, den Frauen mit entsprechenden Maßnahmen und
Gesetzen den Rücken zu stärken und sie in die Lage zu versetzen,
selbst die Verantwortung für die Gestaltung ihres Lebens zu
übernehmen. Zusammen mit einer entsprechenden Informationspolitik,
ist das der richtige Weg. Denn im Gegensatz zur linken Politik
möchten wir Rahmenbedingungen schaffen, den Menschen die Entscheidung
für ihre Lebensgestaltung aber selbst überlassen", so Marek
abschließend.
OTS0228 2004-02-18/17:43
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