• 18.02.2004, 14:46:58
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  • OTS0199 OTW0199

Freizeitangebote im Alpenrheintal sollen vernetzt werden

Interreg-Projekt zur regionalen Integration

Götzis (VLK) - Das Alpenrheintal vom Zusammenfluss des
Vorder- und Hinterrheins in Reichenau bis zum Bodensee ist
durch kantonale und nationale Grenzen getrennt, die im
Alltag aber immer durchlässiger werden. Daher wurde die
grenzüberschreitende Nutzung, Vernetzung und
Weiterentwicklung des Freizeit- und Erholungsangebotes zum
Ziel eines Interreg-Projektes gemacht. Rund 40 Fachleute
aus St. Gallen, Graubünden, Liechtenstein und Vorarlberg –
Vertreter der Regionen, Gemeinden und verschiedener
Interessengruppen – trafen sich heute, Mittwoch, in Götzis
zu einem Workshop im Rahmen dieses Projektes. ****

Bereits jetzt können die rund 450.000 Einwohner des
Alpenrheintales ein großes Freizeit- und Erholungsangebot
nutzen. Freizeitzentren, Golfplätze sowie Rad-, Reit- und
Wanderwege u.a. brauchen aber viel Platz. Angesichts der
steigenden Nachfrage werden in verschiedenen Gebieten neue
Freizeitanlagen geplant und es stellt sich die Frage:
Können wir uns dies im Alpenrheintal noch leisten bzw.
können die bestehenden und geplanten Anlagen noch
wirtschaftlich betrieben werden?

Diese Überlegungen bildeten den Ausgangspunkt für den
Workshop in Götzis. Darauf aufbauend sollen nun
Zielvorstellungen und Strategien für die weitere
Entwicklung der Freizeitnutzung im Alpenrheintal erarbeitet
und im Rahmen von Pilotprojekten auf ihre praktische
Tauglichkeit hin überprüft werden.

Am Beispiel des Themenbereiches Erholung und Freizeit
soll die grenzüberschreitende Zusammenarbeit gestärkt
werden. Dabei geht es darum, parallel zum Planungsprozess
organisatorische Strukturen aufzubauen und das gegenseitige
Planungsverständnis zu fördern. Dies soll später auch für
andere grenzüberschreitende und raumrelevante Fragen im
Alpenrheintal genutzt werden können. Hinter dem Projekt
stehen die Raumplanungsfachstellen der Kantone Graubünden
und St. Gallen, des Fürstentums Liechtenstein und des
Landes Vorarlberg sowie die Regionen im Projektgebiet. Das
Projekt, das bis Ende 2005 abgeschlossen werden soll, läuft
im Rahmen des Interreg IIIA-Programms "Alpenrhein-Bodensee-
Hochrhein" und genießt deshalb die finanzielle
Unterstützung der Europäischen Union (EU) sowie der
Schweizerischen Eidgenossenschaft.
(so/gw,nvl)

OTS0199    2004-02-18/14:46

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