• 18.02.2004, 11:43:36
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Trammer: Gefallene bringen keine Wählerstimmen!

Grüne Denkmalstürmerei findet bei den Flaktürmen offenbar ein Ende.

Wien, 18-02-2004 (fpd) - Waren die Grünen noch vor Monaten fleißig
dabei am Wiener Zentralfriedhof Leichenfledderei im Zusammenhang mit
der geforderten Exhumierung des Luftwaffenmajors Walter Nowotny zu
betreiben, hat der grüne Denkmalsturm beim Flakturm im Wiener
Augarten offenbar ein Ende gefunden, so heute LAbg. GR Heike Trammer.

Auf einmal, so Trammer, macht man sich im grünen Klub Sorgen über den
"historischen Flaktum" und möchte dieses Denkmal der
nationalsozialistischen Vergangenheit Wiens unangetastet stehen
lassen.

Die Wiener Flaktürme stehen seit 1945 als stille Zeugen einer
untergegangenen Diktatur und alle Versuche der Sprengung oder des
Abrisses seien bisher gescheitert. Daß jetzt die Grünen, die sich ja
in den vergangenen Monaten als Denkmalstürmer besondere "Verdienste"
um diese Stadt erworben haben, ausgerechnet den Flaktürmen das Wort
aus "historischen Gründen" reden, sei jedenfalls eine Chuzpe der
Sonderklasse.

Die sinnvolle Nutzung der leerstehenden Flaktürme sei sicher im
Interesse der Wienerinnen und Wiener. Behutsame Ausbauten im Einklang
mit dem Denkmalschutz und der innerstädtischen Gestaltung bekämen
jedenfalls die Zustimmung der FPÖ. Zusätzlichen Aufbauten werden wir
jedoch im Pufferbereich des Weltkulturerbes der Inneren Stadt die
Zustimmung verweigern, so Trammer abschließend. (Schluß) jen

OTS0095    2004-02-18/11:43

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