- 18.02.2004, 09:10:00
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Optimistisch in die Zukunft mit neuem Vorstand und neuer Struktur!
Wien (OTS) - Vergangenen Sonntag Nachmittag, 15. Februar, hat der
Verein zur Schaffung offener Werkstätten- und Kulturhäuser, WUK, bei
der ordentlichen Generalversammlung den Vorstand neu gewählt. Die
Funktion des Obmanns übernimmt Sintayehu Tsehay, seit sechs Jahren
aktives Vorstandsmitglied. Christian Jungwirth als
Obmannstellvertreter und Johannes Benker wurden mit großer Mehrheit
bestätigt. Neu bestellt wurden Maamoun Chawki, Hans Lindner und
Christoph Trauner.
Sintayehu Tsehay: "Die Zukunft des WUK sieht grundsätzlich gut
aus. Wir haben das Haus in den letzten Jahren vor allem finanziell
abgesichert, denn seit 1998 stagnieren die Subventionen, was in
realiter einer Kürzung gleich kommt. Vor allem durch die inzwischen
gut etablierte Musik-Schiene konnten wir das abfangen. Optimistisch
sind wir auch für die nächste Subventionsverhandlung mit der Stadt
Wien, denn eingebettet in das einzigartige soziokulturelle Umfeld des
WUK könnte ein Koproduktionshaus für die Freie Theaterszene sehr
spannend werden."
Der, bedingt durch den ökonomischen Druck, in Gang gekommene
Veränderungsprozess der letzten drei Jahre, war ein ständiger
Drahtseilakt zwischen gesellschafts-, sozial- und kulturpolitischem
Engagement und den Anforderungen von Wirtschaftlichkeit. Wie die
zukünftige Struktur aussehen wird, entscheidet sich in den nächsten
Monaten. Der langjährige Leiter des Kulturbetriebs, Vincent
Abbrederis, übernimmt mit 16. Februar die interimistische
Geschäftsleitung in enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand. Eine
weitere personelle Änderung: Die Leiterin der Kunsthalle Exnergasse
Franziska Kasper wird das Haus mit Ende Februar verlassen.
Die nahe Zukunft: Am Konzept für das Koproduktionshaus wird gerade
intensiv gearbeitet. Mit den beiden Eigenproduktionen von WUK Theater
und der KinderKultur letztes Jahr sind erste Schritte in diese
Richtung gesetzt worden. Im Bereich der Ausbildungs- und
Beratungsprojekte steht das WUK in Verhandlung mit dem WAFF,
bezüglich einer Übernahme der Trägerschaft des Ausbildungszentrums in
der Triesterstrasse.
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