- 17.02.2004, 10:48:31
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Matiasek: Totalversagen der Wiener Linien bei Drogenbekämpfung in Hernals!
"Trotz massiv gestiegener Fahrkosten lehnen die Wiener Linien eine ausreichende Videoüberwachung auch der denkmalgeschützten Stationen zur Gewährleistung der Fahrgastsicherheit ab"
Wien, 2004-02-17 (fpd)- Ein Totalversagen der Wiener Linien bei der
Drogenbekämpfung in Hernals konstatierte heute
FP-Bezirksvorsteherstellvertreterin Veronika Matiasek. ****
Faktum sei, dass es zu einer massiven Verlagerung des Drogenhandels
in den U-6-Bereich gekommen sei. Nachdem Jahre lang vor allem die SPÖ
das Problem des ausufernden Drogenhandels negiert und ignoriert habe,
sei es jedenfalls beachtlich, dass seit Juli des Vorjahres 70 Dealer
festgenommen wurden. Die U6 sei heute die Linie mit der höchsten
Kriminalitätsrate von ganz Wien. Taschendiebstahl, tätliche Angriffe
auf Fahrgäste, aggressive Bettelei und vor allem auch ein
schwunghafter Drogenhandel seien an der Tagesordnung, zeigte Matiasek
auf.
Eine ausreichende Videoüberwachung im U-Bahnbereich wäre das Gebot
der Stunde. Vor allem die alten, denkmalgeschützten Stationsgebäude
von Otto Wagner bieten durch ihre Bauweise ideale Schlupfwinkel für
kriminelle Handlungen bzw. Drogenhandel und müssen speziell überwacht
werden. Dennoch verweigern die Wiener Linien die Umsetzung eines
darauf abzielenden FPÖ-Antrages, der von allen Fraktionen im Bezirk
unterstützt wurde.
"Trotz massiv gestiegener Fahrkosten kommen die Wiener Linien ihrer
Verpflichtung zur Gewährleistung der Fahrgastsicherheit nicht nach",
kritisierte Matiasek und kündigte an, die Wiener Linien hier nicht
aus ihrer Verantwortung zu entlassen. (Schluß) HV nnnn
Rückfragehinweis: 4000/81794
OTS0080 2004-02-17/10:48
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