Matiasek: Totalversagen der Wiener Linien bei Drogenbekämpfung in Hernals!

"Trotz massiv gestiegener Fahrkosten lehnen die Wiener Linien eine ausreichende Videoüberwachung auch der denkmalgeschützten Stationen zur Gewährleistung der Fahrgastsicherheit ab"

Wien, 2004-02-17 (fpd)- Ein Totalversagen der Wiener Linien bei der Drogenbekämpfung in Hernals konstatierte heute FP-Bezirksvorsteherstellvertreterin Veronika Matiasek. ****

Faktum sei, dass es zu einer massiven Verlagerung des Drogenhandels in den U-6-Bereich gekommen sei. Nachdem Jahre lang vor allem die SPÖ das Problem des ausufernden Drogenhandels negiert und ignoriert habe, sei es jedenfalls beachtlich, dass seit Juli des Vorjahres 70 Dealer festgenommen wurden. Die U6 sei heute die Linie mit der höchsten Kriminalitätsrate von ganz Wien. Taschendiebstahl, tätliche Angriffe auf Fahrgäste, aggressive Bettelei und vor allem auch ein schwunghafter Drogenhandel seien an der Tagesordnung, zeigte Matiasek auf.

Eine ausreichende Videoüberwachung im U-Bahnbereich wäre das Gebot der Stunde. Vor allem die alten, denkmalgeschützten Stationsgebäude von Otto Wagner bieten durch ihre Bauweise ideale Schlupfwinkel für kriminelle Handlungen bzw. Drogenhandel und müssen speziell überwacht werden. Dennoch verweigern die Wiener Linien die Umsetzung eines darauf abzielenden FPÖ-Antrages, der von allen Fraktionen im Bezirk unterstützt wurde.

"Trotz massiv gestiegener Fahrkosten kommen die Wiener Linien ihrer Verpflichtung zur Gewährleistung der Fahrgastsicherheit nicht nach", kritisierte Matiasek und kündigte an, die Wiener Linien hier nicht aus ihrer Verantwortung zu entlassen. (Schluß) HV nnnn

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