• 16.02.2004, 14:18:45
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"Report" am 17. Februar im ORF: Der Mann, den keiner mag

Wien (OTS) - Claudia Reiterer präsentiert die jüngste Ausgabe des
"Report" am Dienstag, dem 17. Februar 2004, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit
folgenden Beiträgen:

Harmonisierung - bitte warten ...

Seit Juni vergangenen Jahres verhandeln Regierung und Sozialpartner
über die Harmonisierung der Pensionen, das Ergebnis ist bisher
dürftig. Die größten Streitpunkte: Wann soll die neue Regelung in
Kraft treten, für wen soll sie gelten und wie viel darf die Harmonie
bei den Pensionen kosten? Eine Einigung ist überfällig, sie wurde
bereits mehrfach angekündigt und bisher immer wieder verschoben. Ein
Bericht von Alexander Sattmann und Ernst Johann Schwarz.

Der alte Bundeskanzler und die Sozialdemokratie

Dr. Franz Vranitzky veröffentlicht am Dienstag seine Erinnerungen in
Buchform. Das nimmt Gerhard Jelinek zum Anlass, um mit dem ehemaligen
Bundeskanzler zu sprechen: über die Sozialdemokratie, über die
Fähigkeit oder Unfähigkeit Österreichs, Reformen außer Streit zu
stellen und über den Wirtschaftsstandort Österreich.

Der Mann, den keiner mag

Mit dem Ausschluss aus der SPE-Fraktion hat der Konflikt um den
EU-Abgeordneten Hans-Peter Martin seinen Höhepunkt erreicht. Der
Bestsellerautor und ehemalige SPÖ-Spitzenkandidat für die
Europawahlen hat mit seinem eigenwilligen Kampf gegen umstrittene
Spesenregelungen ganz Europa und vor allem seine österreichischen
Kollegen gegen sich aufgebracht. Was steckt nun hinter dem Streit?
Ist hier ein egozentrischer Exjournalist außer Rand und Band geraten
oder können etablierte Parteien mit unabhängigen Aufdeckern nicht
umgehen? Klaus Dutzler berichtet.

Schweiz auf EU-Distanz

Österreichs westlicher Nachbar bleibt auf Distanz zur Europäischen
Union. Die neue Regierung in Bern hat klargestellt, dass sie während
ihrer Amtszeit keine Beitrittsverhandlungen mit Brüssel führen wird.
Derzeit laufen nur Gespräche über bilaterale Probleme. Umfragen unter
der Bevölkerung, aber auch der Wirtschaft zeigen, dass die Schweizer
Regierung damit die Stimmung im Land richtig einschätzt: Die
Schweizer fühlen sich allein wohler. Eine Analyse der Gründe von
Carola Schneider.

Sonnenfinsternis

In der Steiermark geht die Sonne nicht mehr unter, meinte
Landesmutter Waltraud Klasnic, als der Steirer Arnold Schwarzenegger
vor fünf Monaten Gouverneur von Kalifornien wurde. Doch weil der
Governator das Gnadengesuch eines Todeskandidaten abgelehnt hat, ist
der Sonnenschein getrübt. Viele, die bei der Wahl noch gejubelt
haben, wie etwa ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Ferrero-Waldner, sind
enttäuscht. Ihr Konkurrent Fischer bittet in einem offenen Brief um
Gnade für Todeskandidaten, und die Stadt Graz überlegt die
Umbenennung des Schwarzenegger-Stadions. Selbst Helden sind nicht
vollkommen, stellen viele jetzt enttäuscht fest. Ernst Kernmayer über
die Posse um den Kalifornier, der ein Steirer bleiben muss.

OTS0145    2004-02-16/14:18

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