"Report" am 17. Februar im ORF: Der Mann, den keiner mag

Wien (OTS) - Claudia Reiterer präsentiert die jüngste Ausgabe des "Report" am Dienstag, dem 17. Februar 2004, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Harmonisierung - bitte warten ...

Seit Juni vergangenen Jahres verhandeln Regierung und Sozialpartner über die Harmonisierung der Pensionen, das Ergebnis ist bisher dürftig. Die größten Streitpunkte: Wann soll die neue Regelung in Kraft treten, für wen soll sie gelten und wie viel darf die Harmonie bei den Pensionen kosten? Eine Einigung ist überfällig, sie wurde bereits mehrfach angekündigt und bisher immer wieder verschoben. Ein Bericht von Alexander Sattmann und Ernst Johann Schwarz.

Der alte Bundeskanzler und die Sozialdemokratie

Dr. Franz Vranitzky veröffentlicht am Dienstag seine Erinnerungen in Buchform. Das nimmt Gerhard Jelinek zum Anlass, um mit dem ehemaligen Bundeskanzler zu sprechen: über die Sozialdemokratie, über die Fähigkeit oder Unfähigkeit Österreichs, Reformen außer Streit zu stellen und über den Wirtschaftsstandort Österreich.

Der Mann, den keiner mag

Mit dem Ausschluss aus der SPE-Fraktion hat der Konflikt um den EU-Abgeordneten Hans-Peter Martin seinen Höhepunkt erreicht. Der Bestsellerautor und ehemalige SPÖ-Spitzenkandidat für die Europawahlen hat mit seinem eigenwilligen Kampf gegen umstrittene Spesenregelungen ganz Europa und vor allem seine österreichischen Kollegen gegen sich aufgebracht. Was steckt nun hinter dem Streit? Ist hier ein egozentrischer Exjournalist außer Rand und Band geraten oder können etablierte Parteien mit unabhängigen Aufdeckern nicht umgehen? Klaus Dutzler berichtet.

Schweiz auf EU-Distanz

Österreichs westlicher Nachbar bleibt auf Distanz zur Europäischen Union. Die neue Regierung in Bern hat klargestellt, dass sie während ihrer Amtszeit keine Beitrittsverhandlungen mit Brüssel führen wird. Derzeit laufen nur Gespräche über bilaterale Probleme. Umfragen unter der Bevölkerung, aber auch der Wirtschaft zeigen, dass die Schweizer Regierung damit die Stimmung im Land richtig einschätzt: Die Schweizer fühlen sich allein wohler. Eine Analyse der Gründe von Carola Schneider.

Sonnenfinsternis

In der Steiermark geht die Sonne nicht mehr unter, meinte Landesmutter Waltraud Klasnic, als der Steirer Arnold Schwarzenegger vor fünf Monaten Gouverneur von Kalifornien wurde. Doch weil der Governator das Gnadengesuch eines Todeskandidaten abgelehnt hat, ist der Sonnenschein getrübt. Viele, die bei der Wahl noch gejubelt haben, wie etwa ÖVP-Präsidentschaftskandidatin Ferrero-Waldner, sind enttäuscht. Ihr Konkurrent Fischer bittet in einem offenen Brief um Gnade für Todeskandidaten, und die Stadt Graz überlegt die Umbenennung des Schwarzenegger-Stadions. Selbst Helden sind nicht vollkommen, stellen viele jetzt enttäuscht fest. Ernst Kernmayer über die Posse um den Kalifornier, der ein Steirer bleiben muss.

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