Krainer kritisiert Bleckmann: "Blinde Hetze" gegen AusländerInnen

Integration ist Politik der ausgestreckten Hand

Wien (SK) "Die FPÖ hat immer noch nicht kapiert, dass erfolgreiche Integration eine Politik der ausgestreckten Hand, und nicht des ausgestreckten Fußes ist" - SPÖ-Integrationssprecher Kai Jan Krainer übt heftige Kritik an FPÖ-Generalsekretärin Bleckmann und "ihrer Pauschalverurteilung aller Ausländer als Drogendealer". Krainer: "Anscheinend bedarf Bleckmann des Unterrichts in Staatsbürgerschaftskunde, die sie für ZuwanderInnen gefordert hat. Denn in ihrer blinden Hetze gegen AusländerInnen dürfte ihr entgangen sein, dass verurteilten Straftätern das aktive und passive Wahlrecht entzogen wird - egal ob es sich um Inländer oder um Ausländer handelt." ****

Krainer am Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst: "Es wäre nur logisch, dass ZuwanderInnen, die in Österreich leben, arbeiten und Steuern zahlen, auch politisch mitentscheiden können." Denn Integration bestehe nicht nur aus Pflichten, wie die FPÖ glauben machen wolle, sondern zu gleichen Teilen aus Rechten und Pflichten. (Schluss) se

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0006