- 16.02.2004, 11:30:43
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Wiener Grüne: "Homo-Mahnmal" und "Paket gegen Homophobie" von SPÖ abgelehnt
Vassilakou: Berlin bekommt ein Mahnmal - Wien wartet ab?
Wien (Grüne) - Am 4. November des Vorjahrs brachten die Wiener
Grünen fünf Anträge in den Gemeinderat - das so genannte "Wiener
Paket gegen Homophobie". Eines der wichtigsten Anliegen dieses
Pakets, von Menschenrechtssprecherin und Stadträtin Maria Vassilakou
geschnürt, war ein Denkmal für homosexuelle Opfer des
Nationalsozialismus. Weiters wurden unter anderem gefordert:
- Eine historisch-wissenschaftliche Studie über Homosexualität
während und nach der Zeit des NS-Regimes.
- Eine Kampagne der Stadt gegen Homophobie.
- Ein Auftrag zur Aufklärung über Trans- und Homosexualität in den
Wiener Jugendzentren.
- Die Wiener Ehe - eine Eingetragene Lebensgemeinschaften für Lesben
und Schwule auf Landesebene.
Mittlerweile wurden alle Anträge, mit Ausnahme der
wissenschaftliche Studie, von der SPÖ negativ beantwortet.
Als "gesellschaftspolitisches fatales Signal" bezeichnet
Grün-Stadträtin Maria Vassilakou die Entscheidungen der SPÖ, denn:
"die Politik für Lesben, Schwule und TransGenders erfährt derzeit
überhaupt keine Entwicklung. Die Stadtregierung ruht sich auf
Lorbeeren aus, die bereits Jahre zurück liegen oder beruft sich auf
Maßnahmen, die durch EU-Richtlinien ohnehin umgesetzt werden mussten.
Sie sieht offensichtlich überhaupt keinen Anlass selbst
gesellschaftspolitische Meilensteine zu setzen um der Bundesregierung
zu zeigen, was tatsächlich eine aktive und progressive Politik ist."
Rückfragehinweis: Pressereferat, Grüner Klub im Rathaus, Tel.: 4000 - 81814, http://wien.gruene.at
OTS0080 2004-02-16/11:30
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