Wiener Grüne: "Homo-Mahnmal" und "Paket gegen Homophobie" von SPÖ abgelehnt

Vassilakou: Berlin bekommt ein Mahnmal - Wien wartet ab?

Wien (Grüne) - Am 4. November des Vorjahrs brachten die Wiener Grünen fünf Anträge in den Gemeinderat - das so genannte "Wiener Paket gegen Homophobie". Eines der wichtigsten Anliegen dieses Pakets, von Menschenrechtssprecherin und Stadträtin Maria Vassilakou geschnürt, war ein Denkmal für homosexuelle Opfer des Nationalsozialismus. Weiters wurden unter anderem gefordert:

  • Eine historisch-wissenschaftliche Studie über Homosexualität während und nach der Zeit des NS-Regimes.
  • Eine Kampagne der Stadt gegen Homophobie.
  • Ein Auftrag zur Aufklärung über Trans- und Homosexualität in den Wiener Jugendzentren.
  • Die Wiener Ehe - eine Eingetragene Lebensgemeinschaften für Lesben und Schwule auf Landesebene.

Mittlerweile wurden alle Anträge, mit Ausnahme der wissenschaftliche Studie, von der SPÖ negativ beantwortet.

Als "gesellschaftspolitisches fatales Signal" bezeichnet Grün-Stadträtin Maria Vassilakou die Entscheidungen der SPÖ, denn:
"die Politik für Lesben, Schwule und TransGenders erfährt derzeit überhaupt keine Entwicklung. Die Stadtregierung ruht sich auf Lorbeeren aus, die bereits Jahre zurück liegen oder beruft sich auf Maßnahmen, die durch EU-Richtlinien ohnehin umgesetzt werden mussten. Sie sieht offensichtlich überhaupt keinen Anlass selbst gesellschaftspolitische Meilensteine zu setzen um der Bundesregierung zu zeigen, was tatsächlich eine aktive und progressive Politik ist."

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