• 16.02.2004, 10:08:30
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ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe zieht Bilanz über 110.000 Notrufe im Jahr 2003

Mehr als 1.400 verletzte und erkrankte Urlauber rückgeholt

Wien (ÖAMTC-Presse) - Über 110.000 Notrufe langten im Jahr 2003
bei der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe ein, das waren um zehn Prozent
mehr Anforderungen als im Jahr davor. "In den besonders
arbeitsintensiven Sommermonaten gab es an Spitzentagen oft bis zu 800
Anrufe", zieht Michael Tagunoff von der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe
Bilanz. Seit nunmehr 45 Jahren leistet der ÖAMTC-Schutzbrief als
unentbehrlicher Reisebegleiter Hilfe und Unterstützung in allen
Notsituationen: 1959 eingeführt, schützt der Schutzbrief heute über
zwei Millionen Österreicher.

Das vergangene Jahr war besonders arbeitsreich für das Team der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe: Insgesamt wurden im Jahr 2003 für über
1.400 verletzte oder erkrankte Österreicher Krankentransporte
organisiert. 80 davon wurden mit dem ÖAMTC-Ambulanzjet, der
"fliegenden Intensivstation", nach Hause gebracht, die anderen mit
Linienflugzeugen in Begleitung eines Arztes oder Sanitäters, mit
Rettungswagen oder mit einem Lotsenfahrer im eigenen Auto.

"Die Kosten einer Krankenrückholung mit dem Ambulanzjet machen
manchmal einige zehntausend Euro aus, sind aber durch den
ÖAMTC-Schutzbrief zur Gänze gedeckt", betont Tagunoff. Besonders
viele Krankenrückholungen gab es aus Italien, Slowenien und Kroatien.
In zahlreichen tragischen Fällen konnte der ÖAMTC im Jahr 2003 rasch
helfen:

* Wien: Susanne A. erkrankte während eines Italien-Aufenthalts im
September lebensbedrohlich. Ihre Rückholung im ÖAMTC-Ambulanzfahrzeug
mit Begleitarzt wurde umgehend organisiert. Während des
Heimtransports verschlechterte sich der Zustand der Wienerin aber
akut. Die Fahrzeit nach Wien hätte noch einige Stunden betragen,
daher übernahm der ÖAMTC-Intensivtransporthubschrauber die Patientin
kurz darauf in Klagenfurt und flog sie gleich direkt ins Wiener AKH.

* Niederösterreich: Nach einem Motorradunfall bewusstlos im
Straßengraben liegend, wurde im Juli ein Niederösterreicher in
Finnland von Polizeibeamten gefunden. Mit einem Schädel-Hirn-Trauma
wurde Christian O. aus Baden in einem finnischen Spital erstversorgt,
zur neurologischen Rehabilitation holte ihn der ÖAMTC ein paar Tage
später per Ambulanzjet heim.

* Oberösterreich: Schwer verletzt wurde eine Oberösterreicherin
bei einem Verkehrsunfall Anfang Juni in Serbien. Anna T. aus Haid
hatte unter anderem eine Fraktur zweier Halswirbel erlitten, die
ärztliche Versorgung in einem Belgrader Krankenhaus war katastrophal.
Die Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe organisierten einen
schnellen Transport per Ambulanzjet nach Österreich.

* Salzburg: Mit schweren Verbrennungen an den Händen, am
Oberkörper und im Gesicht endete für den Salzburger Georg R. Anfang
Juli ein Campingurlaub in Sardinien. Beim Versuch, eine Gaskartusche
des Kühlschranks seines Wohnmobils zu wechseln, kam es zu einer
Explosion. Der Club organisierte die Rückholung des Schwerverletzten
per Ambulanzjet.

* Steiermark: Doris P. aus Semriach in der Steiermark erlitt im
Februar auf einer Autobahn-Raststation in Mailand eine schwere
Nierenkolik. Die Lkw-Fahrerin verständigte sogar noch selbst den
ÖAMTC, keine zwölf Stunden lagen zwischen Nierenkolik und ihrer
Rückholung.

* Kärnten: In der Nähe von Rijeka in Kroatien zog sich Peter F.
aus Klagenfurt Ende Mai bei einem Badeunfall schwere
Wirbelsäulenverletzungen zu. Seine Ehefrau informierte die
Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe, die sofort die Rückholung
des Verletzten im Ambulanzjet organisierten.

* Tirol: Auf einem Segeltörn in Tunesien erlitt ein Tiroler im
Februar eine Gehirnblutung. Josef H. aus Achenkirch wurde zuerst zur
neurochirurgischen Erstversorgung ins Krankenhaus von Sousse
eingeliefert, seine Rückholung nach Österreich organisierten die
Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe.

* Vorarlberg: Großes Glück hatte Anfang August ein junger
Vorarlberger nach einem Motorradunfall in Bosnien. Völlig
unterversorgt und in schlechtem Allgemeinzustand wurde Slavisa T. aus
dem Spital von Banja Luka entlassen. Der Bruder des Verletzten
alarmierte die Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe, die sofort
eine Rückholung nach Österreich mit dem Rettungsauto organisierten.

Unter 6.800 Fahrzeugrückholungen im Jahr 2003 war auch ein
Oldtimer-Traktor

6.800 Fahrzeugrückholungen wurden von der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe zum Teil über sehr weite Distanzen im Jahr
2003 durchgeführt. Sogar einen liegengebliebenen Oldtimer-Traktor
holte der Club aus Norddeutschland zurück: Die dreißigstündige
Hinfahrt zu einem Traktortreffen in der Lüneburger Heide verlief ohne
Probleme, aber auf der Rückfahrt machte der 26 PS starke Traktor
schlapp. Wasserpumpe und Kühler des 55-jährigen Wirtschaftsfahrzeuges
gaben den Geist auf. Die Heimreise des Oldtimer-Traktors und seines
Besitzers nach Linz organisierten die Mitarbeiter der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe.

Die ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe ist unter +43/1/25 120 00 rund um
die Uhr mit Rat und Tat zur Stelle, bei einem medizinischen Notfall
erreicht man die Hilfe des Clubs am besten unter +43/1/25 120 20.

ÖAMTC schützt mit Schutzbrief über zwei Millionen Österreicher

Über zwei Millionen Österreicher - Schutzbriefinhaber sowie deren
Partner und Kinder bis 19 Jahre - sind durch den ÖAMTC geschützt und
bekommen Hilfe innerhalb Europas, in den Mittelmeer-Anrainerstaaten
sowie auf den Kanarischen Inseln, auf den Azoren und Madeira.

Mit der Tag und Nacht erreichbaren ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe kann
der Club fast jedes Problem auf Reisen lösen. Allein in Europa gibt
es 18 deutschsprachige Notrufstationen des Clubs, weltweit helfen
durch die internationalen Verflechtungen des ÖAMTC 200 Schwesterclubs
den Urlaubsreisenden. "Die jeweilige Notrufstation steht bei der
Vermittlung von Hilfseinsätzen immer zur Verfügung. In nahezu jeder
Situation können wir mit Rat oder Tat helfen, z.B. bei der
Organisation eines Kranken- oder Fahrzeugrücktransportes,
Unterstützung bei den nötigen Behördenwegen nach einem Diebstahl oder
mit der Adresse des nächsten deutschsprechenden Arztes. Besonders
rasch wird gehandelt, wenn ein Unfall passiert oder ein Urlauber
krank wird. Sofort sorgen die Mitarbeiter des Clubs dafür, dass der
Patient ärztliche Hilfe bekommt, in ein entsprechendes Spital
eingewiesen oder verlegt wird", berichtet Michael Tagunoff. Im
Unterschied zu Versicherungen garantiert der Schutzbrief des ÖAMTC
nicht nur die Übernahme der Kosten, nachdem etwas passiert ist,
sondern vor allem die Soforthilfe an Ort und Stelle.

Den Schutzbrief gibt es exklusiv für ÖAMTC-Mitglieder um nur 29,37
Euro pro Jahr. Der ÖAMTC-Schutzbrief ist bei allen Club-Dienststellen
erhältlich und kann auch über die Hotline 0800/120120 oder über die
Homepage des Clubs im Internet unter
http://www.oeamtc.at/schutzbrief/ angefordert werden. Der Schutzbrief
gilt nicht nur, wenn man mit dem Auto unterwegs ist, sondern auch per
Bahn, Bus, Schiff oder Flugzeug und er schützt das Mitglied selbst
sowie dessen Partner und deren Kinder. Der Schutz für Kinder aus dem
Schutzbrief der Eltern erstreckt sich bis zum 31. Dezember jenes
Jahres, in das ihr 19. Geburtstag fällt.

Leistungen, wie Hubschrauber-Rettung im In- und Ausland, Übernahme
von Krankenhaus- und Behandlungskosten im Ausland mit einer Deckung
bis zu 37.000 Euro und Verlegungstransporte ins Heimat-Krankenhaus
bereits bei einer Woche Spitalsaufenthalt sind ebenso inkludiert wie
Fahrzeugrücktransport. Wenn das Fahrzeug nach Unfall oder Defekt
ausfällt, holt es der ÖAMTC kostenlos im In- und Ausland retour,
organisiert für die Personen die Rückreise mit Clubmobil, Bahn oder
Mietwagen und übernimmt dafür die Kosten. Aber auch weitere
Leistungen wie Hotelorganisation und Übernahme der
Übernachtungskosten bei Fahrzeugausfall, Ersatzteilversand oder
Wildschadenhilfe beinhaltet der ÖAMTC-Schutzbrief.

Zusätzlich zum europaweit gültigen ÖAMTC-Schutzbrief gibt es den
"Weltreise-Krankenschutz", der den Inhaber sowie auch dessen Partner
und deren Kinder bis zum 19. Lebensjahr weltweit schützt. Egal, ob
sie gemeinsam oder alleine verreisen. Der Aufpreis beträgt 24,48 Euro
pro Jahr.

Nähere Informationen über den ÖAMTC-Schutzbrief gibt es auf der
Homepage des Clubs unter http://www.oeamtc.at/schutzbrief/.

Aviso an die Redaktionen:
Fotomaterial zur ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe gibt es im
ÖAMTC-Fotoservice im Internet unter http://www.oeamtc.at/presse/.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

OTS0041    2004-02-16/10:08

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP

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