Schiele und Janssen im Wiener Leopold Museum

Einladung zur Pressekonferenz

Wien (OTS) - Das Leopold Museum bittet zur

Pressekonferenz anlässlich der Ausstellung

SCHIELE / JANSSEN - Selbstinszenierung, Eros und Tod

am Donnerstag, 4. März 2004 um 11.00 Uhr, im Auditorium des Leopold Museum, Museumsplatz 1 im MQ, 1070 Wien Ihre Gesprächspartner sind die Kuratoren der Ausstellung: - Rudolf Leopold / Museologischer Direktor, Leopold Museum, Wien - Jutta Moster-Hoos / Wissenschaftliche Leiterin, Horst Janssen Museum, Oldenburg

Im Anschluss Führung durch die Ausstellung

Wir bitten die Medienvertreter um Akkreditierung (Stichwort:
Pressekonferenz) bis Montag, 1. März 2004 per Tel +43 1 525 70 - 0, Fax +43 1 525 70 - 1500 oder Email: presse@leopoldmuseum.org

Pressekurztext:

SCHIELE / JANSSEN - Selbstinszenierung, Eros und Tod 5.03. - 28.06.2004, Leopold Museum, Museumsplatz 1 im MQ, 1070 Wien

In Zusammenarbeit mit dem Horst Janssen Museum in Oldenburg zeigt das Leopold Museum Wien Zeichnungen und Grafiken der beiden Künstler Egon Schiele und Horst Janssen. Egon Schiele wird mit 35 Arbeiten aus der Sammlung Leopold vertreten sein, Horst Janssen mit 50 Zeichnungen und Aquarellen sowie den Radierzyklen "Hanno's Tod", "Totentanz" und "Bettina".

Der österreichische Expressionist Egon Schiele (1890 - 1918) war für den Norddeutschen Horst Janssen (1929 - 1985) eine Offenbarung. Vor allem gegen Ende seines Lebens und Schaffens hat Horst Janssen Bezug auf Egon Schiele genommen. Neben den formalen Anklängen sind es vor allem die Inhalte, die beide Künstler gleichermaßen fasziniert haben. "Eros und Tod" sowie die Selbstdarstellung waren für beide von Anfang an zentrale Themen. Beispielhaft sind die Frauenakte, die vor allem bei Egon Schiele neben ihrer erotischen Ausstrahlung auch immer eine existentielle Melancholie enthalten. Beispielhaft auch die Selbstporträts Horst Janssens, die immer wieder eine Todesnähe implizieren und in dem Radierzyklus "Hanno's Tod" gipfeln.

Unkonventionell und provokant haben beide gearbeitet, Schiele als Rebell am beginnenden, Janssen als Unzeitgemäßer in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Beide Künstler sind Meister des Zeichenstifts und der Aquarellkunst, ihre Arbeiten auf Papier werden erstmals einander gegenüber gestellt.

Begleitend zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit ca. 200 Seiten und 80 Farbabbildungen, zum Preis von ca. 18 Euro. Die Textbeiträge stammen von den Kuratoren der Ausstellung Claudia Breitkopf-Weinmann, Berlin, Jutta Moster-Hoos, Horst Janssen Museum, Oldenburg und Rudolf Leopold, Leopold Museum, Wien.

Wir danken für die freundliche Unterstützung:
KURIER, Ö1, Radio Stephansdom, Horst Janssen Museum Oldenburg, W3

Rückfragen & Kontakt:

LEOPOLD MUSEUM, Öffentlichkeitsarbeit
Ute Weber
Tel.: +43 1 525 70 - 1507
presse@leopoldmuseum.org

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