- 13.02.2004, 09:33:32
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Exekutivgewerkschafter: Strasser baute 3.000 ExekutivbeamtInnen ab
Noch immer keine Verhandlungen über Lebensarbeitszeitmodell
Wien (Exekutivgewerkschafter/ÖGB). "Die Arbeit wird immer mehr,
der Personalstand ständig reduziert und Innenminister Strasser nimmt
sich offensichtlich keine Zeit über ein Lebensarbeitszeitmodell zu
verhandeln." So fassen der Vorsitzende der
Kriminalbeamtengewerkschaft Gottfried Haselmayer, der Vorsitzende der
Polizeigewerkschaft Franz Pail, der stellvertretende Vorsitzende der
Gendarmeriegewerkschaft Kurt Kaipl, der Vorsitzende der
Justizwachegewerkschaft Franz Pauser und der stellvertretende
Vorsitzende der Zollwachegewerkschaft Hubert Bogner, die derzeitige
Situation im Exekutivbereich zusammen.++++
Die Arbeitsbelastung steige ständig und die KollegInnen seien im
Dauereinsatz um wenigstens die Aufklärungsquote stabil zu halten.
Dazu komme, dass durch das Verhalten des Ministers mit seinem sich
laufend ändernden Umstrukturierungsmaßnahmen die Verunsicherung ins
unerträgliche steigt. Gleichzeitig zeige sich Strasser
verhandlungsunwillig in Sachen Lebensarbeitszeitmodell, stellen die
Exekutivgewerkschafter fest.
"Bisher hat Strasser rund 3.000 BeamtInnen des Exekutivdienstes
abgebaut und will nun mit seinem unverwechselbarem diktatorischen
Stil sein unsoziales Dienstzeitmodell durchpeitschen", kritisieren
die Exekutivgewerkschafter übereinstimmend.
Der Vorsitzende der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst (GÖD), Fritz
Neugebauer, wird von den Exekutivgewerkschaftern aufgefordert, die
bereits im Dezember des vergangenen Jahres gefassten Beschlüsse des
GÖD Zentralvorstandes umzusetzen. Weiters soll das versprochene
Gespräch mit dem Bundeskanzler zumindest terminisiert werden. Die
Exekutivgewerkschafter: "Unsere Beschlüsse dürfen nicht einfach Luft
sein."(ff)
ÖGB, 13. Februar 2004
Nr. 085
OTS0037 2004-02-13/09:33
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