Kasal: Villa Primavesi muss erhalten bleiben!

Mehrere umstrittene Bauprojekte im Herzen Hietzings

Wien, 12.02.2004 (fpd) – „Der Garten und die Villa Primavesi müssen geschützt bleiben“, fordert BR Günter Kasal. Unter Berufung auf ein Gutachten der MA 19, wonach auch der westliche Gartenteil unbedingt erhaltenswert sei, spricht sich der Klubobmann der Hietzinger Freiheitlichen entschieden gegen die letzte Woche diskutierte Umwidmung der als Grünland/Schutzgebiet-Parkschutzgebiet gewidmeten Grundstücksflächen aus. ****

„Die von Josef Hoffmann von 1913-1915 errichtete und mittlerweile denkmalgeschützte Villa in der Gloriettegasse 14-16 gilt als herausragender Bau des Jugendstils mit zahlreichen klassizistischen Formelementen“, berichtet der Hietzinger Bezirksrat. Sie wurde im Jahre 1955 vom ÖGB um $ 50.000,- erworben. Kasal hofft auf eine Zusammenarbeit der Stadt Wien mit den derzeitigen Eigentümern mit dem Ziel, die Villa Primavesi einer öffentlichen Nutzung zuzuführen.

Zwt.: Zerstörung des historischen Zentrums in Hietzing

Im Jahre 1998 wurde die Bebauungsfläche des Grundstückes Ecke Hietzinger Hauptstraße/Lainzerstraße um über 25% ausgedehnt und die Bebaubarkeit von 12 auf 14 Meter erhöht. „Trotz dieser Erweiterungen sind nun zahlreiche Ausnahmegenehmigungen für ein Büro- und Geschäftsgebäude im Zentrum Hietzings geplant“, kritisiert BR Kasal die eingereichten Pläne des Bauwerbers.

Dieser „Glasklotz“ zwischen dem Cafe Dommayer und dem im Baumeisterjugendstil errichteten „Galilei-Hof“ zerstöre das historische Ambiente, befürchtet Kasal. „Jedenfalls werden die Hietzinger Freiheitlichen die zahlreichen Einwendungen der Anrainer gegen dieses Bauprojekt unterstützen und im Bauausschuss gegen die Ausnahmegenehmigungen stimmen“, verspricht Kasal. (Schluss)

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