• 11.02.2004, 12:42:19
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Traiskirchens Bürgermeister enthüllt skandalöse Zustände im Lager

Ein als "Capo" eingesetzter Insasse folterte einen Flüchtling mit brennenden Zigaretten. Ein achtjähriges Kind wurde brutal missbraucht.

Wien (OTS) - In der morgen erscheinenden Ausgabe von NEWS enthüllt
der Traiskirchner Bürgermeister Fritz Knotzer (SP) skandalöse
Zustände im Flüchtlingslager von Traiskirchen in Niederösterreich.
Demnach hat es erst vor kurzem zwei extrem brutale Vorfälle in dem
völlig überfüllten Asylantenheim gegeben.

NEWS zitiert aus den Gendarmerie-Protokollen:
Am 5. Februar 2004 geriet ein von den Betreibern "European Homecare"
als Wächter eingesetzter Russe mit einem tschetschenischen Insassen
in Streit und folterte diesen draufhin spitalsreif. Zitat des Opfers:
"Die Wärter hielten mich, der Russe prügelte auf mich ein und drückte
Zigaretten auf mir aus…"

Am 11. Jänner 2004 wiederum wurde ein achtjähriger Tschetschene
ins Spital eingeliefert, der im Lager brutal sexuell missbraucht
worden war.

Für Bürgermeister Knotzer "unhaltbare Zustände" , die eigentlich
vertuscht hätten werden sollen. Der Stadtchef in NEWS: "Den örtlichen
Gendarmen wurde verboten, mir über Vorfälle im Heim zu berichten."

OTS0137    2004-02-11/12:42

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