• 11.02.2004, 11:32:02
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Benita Ferrero-Waldner: Rasch Verhandlungen zum EU-Budget durchführen"

Dr. Andrea Zauner-Dungl wird Sprecherin des unabhängigen Personenkomitees "Wir für Österreich. Wir Niederösterreicher für Benita" - Siebter Tag der Bundesländertour der Außenministerin

St. Pölten, 11. Februar 2004 (OTS) "Niederösterreich wird als
Bundesland mit der längsten Grenze zu unseren zukünftigen EU-Partnern
wesentlich von der EU-Erweiterung profitieren und wieder in die Mitte
Europas gerückt werden", erklärte Außenministerin Benita Ferrero-
Waldner heute, Mittwoch, anlässlich ihres Bundesländertags bei einer
Pressekonferenz mit Landeshauptmann Erwin Pröll. Als
Bundespräsidentin möchte sich Ferrero-Waldner dafür einsetzen, dass
Niederösterreich seine Erfolge in den Erweiterungsländern noch
ausbauen kann. "Eine Bundespräsidentin des 21. Jahrhunderts
verzichtet auf pompöse Staatsbesuche, sondern steht vielmehr für
Arbeitsgespräche und Werbeaktionen sowohl für die heimische
Wirtschaft als auch für den Fremdenverkehr, sowie für Kunst, Kultur,
Wissenschaft und Sport zur Verfügung. Ich will mich dafür einsetzen,
dass Österreich als Herzstück Europas auch wirtschaftlich im Zentrum
steht", so die Außenministerin. ****

Sie wolle ihre internationalen Erfahrungen, ihre langjährigen
Kontakte und Freundschaften voll zum Nutzen Österreichs auch
weiterhin einsetzen. Ferrero-Waldner: "Ich hatte das Glück, die
meisten Frauen und Männer persönlich kennenzulernen, die heute in der
Welt das Sagen haben. Viele sind heute Freunde Österreichs."

Zur gestern verabschiedeten Finanzvorschau der Europäischen
Kommission betonte Ferrero-Waldner, die Zielsetzung der Europäischen
Kommission, das Budget der Union verstärkt auf wachstums- und
zukunftsorientierte Bereiche auszurichten, sei absolut richtig und zu
unterstützen. "Jetzt geht es darum, die Verhandlungen zum EU-Budget
zügig durchzuführen. Wir unterstützen daher die Absicht der irischen
Präsidentschaft, am Europäischen Rat im März einen Fahrplan für die
Verhandlungen zu verabschieden."

Der gemeinsame Brief der Nettozahler, in dem eine
Ausgabenobergrenze für das EU-Budget von 1,0 Prozent festgehalten
wurde, sei für Österreich Basis für Verhandlungen, so Ferrero-
Waldner. "In unserem Brief haben wir darauf hingewiesen, dass die
Finanzen der Mitgliedstaaten nicht überfordert werden dürfen." Sie
selbst vertrete seit langem die Meinung, dass die Europäische
Kommission über eine verbesserte Eigenmittelfinanzierung nachdenken
sollte. Die Kommission habe dies aufgegriffen, sagte die
Außenministerin.

Landeshauptmann Erwin Pröll stellte Dr. Andrea Zauner-Dungl,
Geschäftsführerin der Dungl-Gesundheitshäuser in Gars am Kamp und
Leiterin des Zentrums für traditionelle chinesische Medizin an der
Donau-Universität in Krems, als Sprecherin des überparteilichen
Personenkomitees "Wir für Österreich. Wir Niederösterreicher für
Benita" vor. Dr. Zauner-Dungl: "Der Leitsatz für unsere Tätigkeit in
unseren Gesundheitszentren, der maßgeblich von meinem Vater geprägt
ist, stellt den Menschen und sein Wohlbefinden in den Mittelpunkt.
Authentizität und Glaubwürdigkeit, Nachvollziehbarkeit und
jahrzehntelange Erfahrung sind die Grundlagen unserer Arbeit. So wie
ich Außenministerin Dr. Benita Ferrero-Waldner kenne, leiten genau
diese Werte ihre Tätigkeit und ihren Einsatz. Ich denke, dass in
einer Zeit, in der sich die Dinge immer schneller verändern, die
Wünsche, Bedürfnisse und Sorgen eines jedes Menschen wieder besonders
ernst genommen werden. Ich kann mir daher keine bessere Kandidatin
für das höchste Amt im Staat vorstellen. Menschen wie Benita Ferrero-
Waldner zeigen mit ihrer Arbeit, dass wir Solidarität und
Gemeinschaft auch verwirklichen können. Sie soll erste
Bundespräsidentin in Österreich werden."

Der Initiator der ORF-Aktionen "Licht ins Dunkel" und "Nachbar in
Not", Kurt Bergmann, erläuterte als Bundessprecher der Initiative
"Wir für Österreich. Wir für Benita" die Ziele: "Die Außenministerin
entspricht im Detail dem, was die Österreicherinnen und Österreicher
von einer Bundespräsidentin erwarten: Sie vertritt Österreich gut im
Ausland. Sie setzt sich für alle Österreicherinnen und Österreicher
ein. Sie hat Wirtschaftskompetenz und ist sachlich und fair. Auf
Grund ihrer Leistungen und ihres Wissens hat Benita Ferrero-Waldner
die große Chance, die erste Bundespräsidentin Österreichs zu werden.
Eine Bundespräsidentin mit Herz."

Alle Informationen über die Initiative "Wir für Österreich. Wir für
Benita" sind auf der Internetseite www.benita.at zu finden.

Die Reihe der Bundesländerbesuche wird am Freitag, 13. Februar, in
Wien fortgesetzt. Abschließend folgt Kärnten am 18. Februar 2004.

Rückfrage an: Dr. Florian Krenkel, Tel. 0664-2660600
Kurt Bergmann, Tel. 0664-2662100

OTS0080    2004-02-11/11:32

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