- 09.02.2004, 13:30:27
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Stoisits: Neuerliche Vorwürfen über Traiskirchen zeigen: privatisierte Flüchtlingsbetreuung gescheitert
Wie viele Hinweise braucht Strasser noch?
Wien (OTS) - In der nächsten Sitzung des Innenausschusses wird der
Innenminister den Abgeordneten Rede und Antwort stehen müssen über
die katastrophalen Folgen seiner Fehlentscheidung bei der Vergabe der
Flüchtlingsbetreuung. "Wenn durch Strasser Profitmaximierung statt
Menschenrechten zum Leitsatz bei der Flüchtlingsbetreuung wird, trägt
auch er allein die Verantwortung für die Zustände in der
Betreuungsstelle Traiskirchen", so Terezija Stoisits,
Menschenrechtssprecherin der Grünen.
"Wenn der Minister Hinweise für das Missmanagement in Traiskirchen
verlangt, frage ich mich, was will er noch: ein Todesfall, sexuelle
Übergriffe und massive Beschwerden über das Personal von European
Homecare, eine mutmaßliche Vergewaltigung und neuerlich schwere
Misshandlungsvorwürfe (in: Profil). Reicht ihm das nicht, um endlich
Konsequenzen zu ziehen" fragt Stoisits. Das Strasser-Projekt
Gewinnmaximierung statt Menschlichkeit, European Homecare, ist damit
gescheitert. Eine sofortige Kündigung des Vertrages ist die einzige
mögliche Konsequenz, schließt Stoisits.
Rückfragehinweis:
Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, [email protected]
OTS0114 2004-02-09/13:30
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