• 09.02.2004, 10:54:21
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Karl Merkatz erlebt seinen Prager Frühling: ORF-Premiere für "Bockerer IV" am 11. Februar

ORF-Programmschwerpunkt zum historischen Aufstand

Wien (OTS) - Wer ein echter Bockerer ist, der hat zu kämpfen
gelernt: Nach der Nazidiktatur, der Nachkriegszeit unter
Sowjetbesatzung und dem Ungarnaufstand von 1956 warten auf den
eigensinnigen Wiener Fleischermeister Karl Bockerer - Karl Merkatz in
einer seiner Paraderollen - nun die Wirren des Prager Frühlings von
1968. Mit dem Film "Der Bockerer IV - Prager Frühling", der am
Mittwoch, dem 11. Februar 2004, um 20.15 Uhr in ORF 2 seine
TV-Premiere feiert, setzte Regiealtmeister Franz Antel im Jahr 2003
ein Stück Film- und auch Zeitgeschichte fort. Im vierten Teil der
Filmreihe nimmt sowohl Bockerers Hochzeitsreise in die ehemalige
Tschechoslowakei, wo sich auch sein Ziehsohn Gustl (Sascha Wussow)
niedergelassen hat, als auch die Reformbewegung "Prager Frühling"
durch den Einmarsch der Roten Armee ein jähes Ende. Da Gustl und
dessen Halbschwester Milena (Katharina Stemberger) in die
Geschehnisse involviert sind, ist auch Karl Bockerer zum Widerstand
bereit. In weiteren Rollen sind Hary Prinz, Christian Spatzek,
Caroline Vasicek, Marianne Nentwich, Heinz Petters u. v. a zu sehen.

Doch die Panzer der kommunistischen Warschauer-Pakt-Staaten rollen am
11. Februar nicht nur in Franz Antels "Bockerer"-Film: Um 23.15 Uhr
zeigt ORF 2 in der Reihe "DOKUmente" den Film "Der Kampf um Prag -
Medien gegen Panzer" von Klaus Hipfl und Werner Fitzthum. Ebenfalls
am 11. Februar widmet sich "Willkommen Österreich" bereits um 17.05
Uhr in ORF 2 diesem Thema.

Mehr von "Bockerer" Karl Merkatz gibt es im ORF am 21. Februar, um
20.15 Uhr in ORF 2: Dann ist der Publikumsliebling in der
ORF-Premiere von Houchang Allahyaris mörderischer Satire "Ene mene
muh ... und tot bist Du" an der Seite von Bibiana Zeller, Reinhard
Nowak, Waltraut Haas, Gunther Philipp, Ellen Umlauf u. v. a. zu
sehen.

Mehr Informationen zu "Der Bockerer IV - Prager Frühling", zu
"DOKUmente" und auch zu "Ene mene muh ... und tot bis Du" sind unter
http://presse.ORF.at. abrufbar.

OTS0051    2004-02-09/10:54

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