• 04.02.2004, 12:28:58
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Herzog: Kürzung der Wohnbauförderung für Wiener FPÖ inakzeptabel!

Vorstöße von Finanzminister Grasser und SP-Chef Gusenbauer sind abzulehnen!

Wien, 04-02-2004 (fpd) - Die Wiener Freiheitlichen sind gegen eine
Kürzung der Wohnbauförderung des Bundes für Wien. Die jüngsten
Vorschläge von Finanzminister Karl-Heinz Grasser und SPÖ-Chef
Gusenbauer werden von der Wiener FPÖ deutlich zurückgewiesen, so
heute der Wohnbausprecher der Wiener FPÖ, Stadtrat Johann Herzog.

Die kommende Osterweiterung werde einen deutlich erhöhten Bedarf am
Wiener Wohnungsmarkt mit sich bringen, wobei auch festzustellen sei,
daß die derzeitige Neubauleistung in Wien mit 5000 Neubaueinheiten in
den nächsten Jahren keinesfalls ausreichend sein wird. Bei Wegfall
oder massiver Kürzung der Wohnbauförderung werde es zu einer massiven
Verteuerung für neue Mieter und Eigentümer in Wien kommen. Leistbares
Wohnen bei Neubezug sei dadurch massiv gefährdet, so Herzog.
Vorrangig sei für die FPÖ, so Herzog, eine Erhöhnung der
Wohnbauförderungsmittel in Wien mit stärkerem Anteil der
Subjektförderung gegenüber der Objektförderung um den Anforderungen
der notwendigen Sanierung und der Stadterweiterung entsprechen zu
können.

Die Arbeitslosigkeit in Wien sei heute auf einem Rekordniveau mit
über 11% angelangt und damit stelle Wien den weitaus größten Anteil
an Arbeitslosen im Vergleich zu allen anderen österreichischen
Bundesländern. Das Versagen der Wiener Stadtregierung in der
Wirtschafts- und Standortpolitik, welche diese erschreckenden
Ergebnisse herbeigeführt hat, sowie die Forderung des SP-Chefs
Gusenbauer nach Kürzung der Wohnbauförderung würde noch eine weitere
dramatische Verschlechterung am Arbeitsmarkt, aber auch für die
Bauindustrie, das Baugewerbe und die betroffenen Nebengewerbe
bedeuten.

Kann man es den Bürgern Wiens beim gegenwärtigen Versagen der
SP-Stadtregierung wirklich zumuten durch eine Kürzung der
Wohnbauförderung eine noch weitergehende Schwächung des
Wirtschaftsstandortes akzeptieren zu müssen?
Die Vorstöße von Finanzminister Grasser und SP-Chef Gusenbauer nach
Kürzung der Wohnbauförderung sind jedenfalls auf das schärfste
zurückzuweisen, so Herzog abschließend. (schluß) jen

OTS0145    2004-02-04/12:28

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