• 04.02.2004, 11:55:39
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GPF: Pensionsraub auch bei den Pensionen des öffentlichen Dienstes

Wien (GPF/ÖGB). Als einen unakzeptablen Raubzug bezeichnete der
Bundespensionistensprecher der Gewerkschaft der Post- und
Fernmeldebediensteten (GPF) Alois Reicht die Vorgangsweise der
Bundesregierung. Durch die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge
und des Pensionsbeitrages um insgesamt 1,4 % - demgegenüber steht
eine Pensionserhöhung von 10 Euro und 2 Cent - hätten auch die knapp
250.000 Ruhestandsbediensteten des öffentlichen Dienstes
Pensionseinbußen hinzunehmen. Knapp 80 Prozent der
PensionsbezieherInnen, die bei Post, Postbus oder Telekom beschäftigt
waren, seien davon betroffen.++++

"Die Wut und Enttäuschung der PensionistInnen lässt sich gar nicht
in Worte fassen. Es sei beschämend wie man in Österreich mittlerweile
mit Menschen, die ihr Leben lang hart gearbeitet haben, umgeht. Da
werden aus blindem Fraktionsgehorsam Beschlüsse von Politikern
gefasst, die nicht einmal beurteilen können, was es heißt mit wenig
Geld das Auskommen finden zu müssen. Es zeigt jedenfalls welche
Wertigkeit die vielen Menschen des Ruhestandes bei der
Bundesregierung besitzen. Es werde daher Zeit die derzeit noch
politisch Verantwortlichen dieses Landes zur Vernunft zu bringen",
stellt Alois Reicht abschließend fest.

ÖGB, 4. Feber 2004
Nr. 055

Rückfragehinweis: Martin Palensky
Telefon: 0664 624 1206

OTS0126    2004-02-04/11:55

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