• 01.02.2004, 08:00:00
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"profil": Mehr als 300.000 Euro Anwaltskosten für Projekt "Minerva"

ÖIAG-Vorstand Wieltsch bestitt im Rechnungshofausschuss jeglich "Minerva"-Aufwendungen

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag
erscheinenden Ausgabe berichtet, kostete das gescheiterte Projekt
"Minerva" die Verstaatlichtenholding ÖIAG mehr als 300.000 Euro.

Nachdem "profil im Juni 2003 berichtet hatte, dass zwischen ÖIAG
und dem Magna-Konzern unter dem Projektnamen "Minerva" vertrauliche
Gespräche über einen möglichen Verkauf der voestalpine an Magna
stattfinden, musste ÖIAG-Vorstand Rainer Wieltsch in der Folge zu
diesem Thema vor dem parlamentarischen Unterausschuss des
Rechnungshofausschusses aussagen. Dort stellte Wieltsch in Abrede,
dass im Zusammenhang mit dem Projekt "Minerva" Beraterkosten
angefallen seien. Wieltsch damals: "Wir haben keine Rechnungen für
Minerva."

Tatsächlich übermittelte die Anwaltskanzlei Binder Grösswang der
Verstaatlichtenholding im Zusammenhang mit dem gescheiterten Projekt
jedoch eine Honorarnote über 304.657,20 Euro für Beratungsleistungen.

OTS0004    2004-02-01/08:00

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