Die Stadt Wien und die Wirtschaftskammer setzen laufend Maßnahmen zur Unterstützung der Wiener Einkaufsstraßen

Wien (SPW-K) - "Die Stadt Wien, der Wiener Wirtschafts Förderungsfonds (WWFF) und die Wirtschaftskammer Wien investieren seit Jahren in die Wiener Geschäftsstraßen und in ein effizientes Management, um das Geschäftesterben in Grenzen zu halten", weist SPÖ-Gemeinderat und Wirtschaftssprecher Fritz Strobl die Kritik von FP-Gemeinderat Schock zurück. Untersuchungen zeigen, die Wienerinnen und Wiener sind sehr zufrieden mit den Einkaufsmöglichkeiten.

Pro Jahr gibt es knapp 4,6 Millionen Euro an direkter Förderung durch die Stadt Wien, den WWFF und die Wirtschaftskammer Wien. Die damit finanzierten Maßnahmen reichen von der Hilfe bei der Suche eines geeigneten Geschäftslokals über Marketingaktionen bis zur Weihnachtsbeleuchtung.

"All diese Maßnahmen können aber einen Kaufkraftschwund und ein Geschäftssterben nicht zur Gänze verhindern", sagt Strobl. Ein Problem in der Wiederbelebung verwaister Geschäfte sieht der Abgeordnete im Mietrecht. "Wird ein Geschäft aufgelöst, schrauben viele Hauseigentümer die Mieten für das Geschäftslokal extrem in die Höhe. Ein Nachmieter muss dann überhöhte Preise bezahlen, was viele Unternehmer abschreckt", sagt Strobl. Der SP-Wirtschaftssprecher lädt Schock ein, auf seine Kollegen in der Bundesregierung einzuwirken, das Mietrecht zur Landessache zu erklären. Derzeit ist dafür der Bund zuständig.

"Würde die Bundesregierung aktiv zur Steigerung der Kaufkraft der Wienerinnen und Wiener beitragen, anstatt Alibi-Maßnahmen zu setzen und zu warten, bis vielleicht irgendwann ein Wirtschaftsaufschwung vorbeikommt, wäre das eine weitere Maßnahme, das Geschäftesterben zu stoppen", erklärt Strobl.

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Thomas Kluger

Tel.: (01) 4000-81 941
Fax: (01) 4000-99-81 941
thomas.kluger@spw.at
http://www.rathausklub.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10004