- 28.01.2004, 11:03:40
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SJÖ: Sechs Monate sind genug
Kollross: Wegfall der Truppenübungen darf keine Verlängerung durch die Hintertür sein
Wien (SK) Andreas Kollross, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend
Österreich (SJÖ), fordert im Rahmen der Aussetzung der Truppenübungen
für Wehrdiener eine Verkürzung des Präsenzdienstes auf zumindest
sechs Monate. "Der Wegfall der Truppenübungen ist eine Verlängerung
des Präsenzdienstes durch die Hintertür, und fällt somit hinter die
Forderung aus den 70er Jahren '6 Monate sind genug' zurück", so
Kollross am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****
Kollross betont gleichzeitig, dass eine Verkürzung auf sechs Monate
auch den Zivildienst mit einschließen muss: "Eine Gleichstellung des
Zivildienstes mit dem Wehrdienst in allen Bereichen ist schon lange
überfällig. Wie sich der Minister bei seiner Handlung auf die
Bundesheer-Reformkommission beziehen kann, ist mir schleierhaft, da
diese Agenda genauso wenig wie die Abschaffung der Freiwilligkeit bei
Auslandseinsätzen bis dato zur Diskussion gestanden ist."
Abschließend forderte Kollross eine wirkliche Diskussion bezüglich
einer Verkürzung des Präsenz- und Zivildienstes bei dem der Wegfall
der Truppenübungen berücksichtigt wird: "Kosmetik in der
Bundesheerreform ist allerdings zu wenig." (Schluss) ns/mp
Rückfragehinweis: SJÖ, Wolfdietrich Hansen, 01 523 41 23 oder 0699 19
15 48 04, http://www.sjoe.at
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