"Konsument"-Markterhebung: Antibabypillen

Geld sparen mit Parallelimporten

Wien (OTS) - Etwa vier von zehn Frauen wählen heute für die Familienplanung die Antibaby-Pille, weil diese Methode komfortabel und sicher ist. Risiken und Nebenwirkungen sind genau erforscht. Doch die Pille ist nicht billig. Preisunterschiede bis zum Dreifachen stellt "Konsument" in einer aktuellen Markt & Preis-Erhebung fest. Wer zu Parallelimporten greift, kann bis zu 18 Prozent sparen. Insgesamt sind auf dem österreichischen Arzneimittelmarkt 47 Präparate zur oralen, hormonellen Empfängnisverhütung zugelassen, darunter 13 sogenannte Parallelimporte. Diese werden meist für den internationalen Markt produziert, exportiert und wieder eingeführt. Im Gegensatz zu Generika tragen sie den gleichen Markennamen, sind rezepturident und von gleicher Qualität. Einziger Unterschied: der niedrigere Preis. "Konsument" rät daher, in der Apotheke gezielt nach günstigeren Parallelimporten zu fragen. Zwei Firmen bieten diese Parallelimporte in Österreich an: Eurim-Pharm und Paranova Pharamzeutika.
Antibaby-Pillen gibt es - je nachdem, wie die beiden Wirkstoffe Östrogene und Gestagene über die 21 Einnahmetage in den Dragees verteilt sind - als Ein,- Zwei- oder Dreiphasenpräparate. "Minipille" und "Pille danach" enthalten ausschließlich Gestagene.
Bei den Einphasenpräparaten verzeichnet "Konsument" neun Parallelimporte, die im Durchschnitt um elf Prozent billiger sind als die Originale. Die größte Preisdifferenz stellte "Konsument" bei Cileste-Tabletten (21 Stück) fest, die mit 8,45 Euro um 18 Prozent billiger sind. Ebenfalls deutlich günstiger gibt es die Marke Mercilon (63 Stück, 26,05 statt 29,60 Euro), Microgynon 30-Dragees (21 Stück, 5,10 statt 5,80 Euro) oder Gynovin-Dragees. Letztere sind bereits um 24,95 Euro (63 Stück) erhältlich, während das "Original" immerhin 28,50 Euro kostet.
Noch mehr sparen lässt sich mit den drei Parallelimporten von Dreiphasenpräparaten: im Schnitt 14 Prozent. Trigynon-Dragees kosten im Original 23,05 Euro (63 Stück), als Importprodukt 16 Prozent weniger. Ebenfalls günstiger: Trinordiol-Dragees (63 Stück, 18,75 statt 22,20 Euro). Bei der Dreimonatspackung Trinovum lassen sich je nach Importeur bis zu 16 Prozent gegenüber dem Original (25,65 Euro) sparen.
Für Zweiphasenpräparate oder ausschließlich gestagenhaltige Produkte gibt es in Österreich keine Parallelimporte.
Bei der Wahl der Pille sollte jedoch der Preis allein nicht entscheidend sein, warnt "Konsument". Viel wichtiger ist, gemeinsam mit dem Arzt die geeignete Pille aus dem umfangreichen Produktangebot herauszufinden. Das Verbrauchermagazin weist darauf hin, dass sämtliche Antibaby-Pillen - natürlich auch die Parallelimporte -rezeptpflichtig sind.
Eine ausführliche Marktübersicht der in Österreich erhältlichen Antibaby-Pillen sowie interessante Informationen zum Thema orale Verhütungsmittel präsentieren die Februar-Ausgabe und www.konsument.at.

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