Privatisierung der voestalpine trifft jetzt Klagenfurt

Ambrozy: FPÖ und ÖVP tragen die Verantwortung und sollen sicherstellen, dass alle Arbeitsplätze erhalten bleiben

Klagenfurt (SP-KTN) - Die "Verscherbelung der voestalpine trifft jetzt Kärnten mit voller Wucht", kritisiert der Spitzenkandidat der SPÖ für die Landtagswahl, Peter Ambrozy und erklärt: "Die voestalpine Stahlhandel GmbH mit Sitz in Klagenfurt ist das erste Oper des blaue-schwarzen Voest-Privatisierungs-Wahns"

Die Geschäftsführung hat den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Dienstag mitgeteilt, dass der Standort mit 31. März geschlossen und rund 2/3 der Belegschaft gekündigt werden müssen. "25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind betroffen und werden zum Menschenopfer des schwarz-blauen Privatisierungswut", verurteilte Ambrozy die Bundesregierung scharf und ergänzte: "FPÖ und ÖVP tragen die Schuld und haben sofort sicherzustellen, dass diese 25 Kärntnerinnen und Kärntner ab 1. April nicht auf der Strasse stehen und alles zu unternehmen, damit der Standort erhalten bleibt. Es muss trotz des schwarz-blauen Kahlschlags für jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter weiter einen Arbeitsplatz geben".

Ambrozy erinnert daran, dass die SPÖ sich zu jedem Zeitpunkt klar gegen den Ausverkauf der voestalpine ausgesprochen und vor den Folgen gewarnt hat. "Den Preis dafür, dass ÖVP und FPÖ unsere Warnungen in den Wind geschlagen haben und die Folgen der Privatisierung nicht hören wollten, sollen nun die Kärntnerinnen und Kärntner zahlen, das ist völlig inakzeptabel. Ich habe daher heute auch einen Brief an Bundeskanzler Schüssel und den Vorstand der voestalpine geschrieben und beide aufgefordert den Standort Klagenfurt zu sichern", so Ambrozy. (Schluss)

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