• 27.01.2004, 15:42:14
  • /
  • OTS0202 OTW0202

Ausbau der Hochwassersicherheit beim Rheintalbinnenkanal

Winterlicher Spatenstich mit LH Sausgruber, LSth. Egger und Sektionschef Stalzer

Hohenems (VLK) – Die Hochwassersicherheit beim
Rheintalbinnenkanal wird weiter erhöht. Mit einem
winterlichen Spatenstich erfolgte heute, Dienstag, in
Hohenems der Start zur zweiten Bauetappe. Zwischen der
Brücke L 203 (Hohenems-Lustenau) und der
Giessenbacheinmündung werden zahlreiche flussbautechnische
und gewässerökologische Maßnahmen durchgeführt.
Landeshauptmann Herbert Sausgruber und
Wasserwirtschaftsreferent Landesstatthalter Dieter Egger
betonten dabei die großen Investitionen des Landes beim
weiteren Ausbau der Hochwassersicherheit. ****

In einer ersten, bereits fertig gestellten Bauetappe
wurden von der Mündung der Dornbirnerache bis zur Brücke L
203 Hohenems-Lustenau der Gerinnequerschnitt auf rund 200
Kubikmeter pro Sekunde ausgebaut. In der zweiten
Bautetappe, zwischen der Brücke L 203 und der
Giessenbacheinmündung, werden in den nächsten Jahren
flussbautechnische Maßnahmen wie die Sohlsicherung mit
Holzpfählen und Betonplatten sowie eine Stabilisierung der
Böschung mit Filterbetonschlitzen durchgeführt, berichtete
Landesstatthalter Egger. Auch gewässerökologische Maßnahmen
(Schottersohle mit Sohlstrukturierung und Bepflanzungen)
kommen zum Zug.

Die Kosten der zweiten Bauetappe belaufen sich auf rund
17 Millionen Euro, die vom Bund zu 78 Prozent, vom Land zu
17 Prozent und der Stadt Hohenems zu vier Prozent getragen
werden. Ein Prozent der Baukosten teilen sich die Stadt
Dornbirn und die Marktgemeinde Lustenau.

Mit dem weiteren Ausbau des Rheintalbinnenkanals wird
der Schutz der Rheintalgemeinden konsequent fortgesetzt,
führte Wolfgang Stalzer, für Wasserwirtschaft zuständiger
Sektionschef im Umweltministerium aus: "Neben diesem
gemeinsamen Schutz gilt es gleichzeitig den Gewässern den
notwendigen Raum zu geben, der auch als Lebensraum zu
respektieren und als Hochwasserabflussraum freizuhalten
ist".

Hochwasserschutz

Neben Bund und Gemeinden investiert das Land kräftig in
den weiteren Ausbau der Hochwassersicherheit, betonte
Landeshauptmann Sausgruber, der auf die große Bedeutung des
Katastrophenfonds beim Hochwasserschutz in Vorarlberg
hinwies: So wurden seit 1999 von der Wildbach- und
Lawinenverbauung ca 80 Millionen Euro, im Kompetenzbereich
des Landeswasserbauamtes seit 1999 39,2 Millionen Euro, und
von der Agrarbezirksbehörde (seit 1999) direkte
Unterstützungen in der Höhe von 14 Millionen Euro –
"insgesamt also mehr als 132 Millionen Euro" - investiert.
(tm/am,nvl)

OTS0202    2004-01-27/15:42

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel