"Report" am 27. Jänner im ORF: Rechnungshof: Präsident gesucht

Wien (OTS) - Claudia Reiterer präsentiert im "Report" am Dienstag, dem 27. Jänner 2004, um 21.05 Uhr in ORF 2 unter anderem folgende Themen:

"Müde" Ärzte

Ärzte in Österreich schlagen Alarm: Fachgruppen wie Chirurgen, Gynäkologen und Turnusärzte arbeiten jenseits des Arbeitszeitgesetzes mehr als 80 Stunden pro Woche. Im "Report" schildert ein Arzt den Zusammenhang zwischen Übermüdung und Fehlerquote bei Operationen oder Diagnosestellungen. Ein Bericht von Claudia Reiterer.

Präsident gesucht

Nach zwölf Jahren als oberster Controller der Republik verlässt Franz Fiedler demnächst den Rechnungshof. Das Gerangel um seine Nachfolge hat bereits begonnen. Wie erfolgreich war der einstige ÖVP-Kandidat Fiedler? Für die einen gilt er als angepasster Parteisoldat, für die anderen als unangenehmer Aufdecker. Warum ist der Rechnungshof in der politischen Auseinandersetzung so wichtig? Bilanz und Ausblick von Martin Pusch und Klaus Dutzler.

Klima im Handel

Ab nächstem Jahr soll man in der EU auch heiße Luft zu Geld machen können. Industrie und Energieerzeuger sollen nur mehr eine bestimmte Menge an CO2 ausstoßen dürfen. Wer mehr als erlaubt in die Luft bläst, muss sich das Recht darauf bei saubereren Unternehmen zukaufen. So soll vor allem zu mehr Effizienz beim Energieeinsatz angehalten werden, um die Kioto-Ziele zur Reduktion der Treibhausgase zu erreichen. Die österreichische Industrie schimpft, dass man sich die Ziele viel zu hoch gesteckt habe. Dabei scheint Österreichs Kioto-Ziel ohnehin in unerreichbarer Ferne. Ernst Kernmayer berichtet.

EU-reife Slowakei?

Obwohl der Fall des Eisernen Vorhangs schon 15 Jahre zurückliegt, ist das Wissen der Österreicher um ihren slowakischen Nachbarn heute kaum größer als zu kommunistischen Zeiten. Als Touristen tragen die Österreicher bisher nur mit drei Prozent zum slowakischen Fremdenverkehr bei. Dabei hat sich die seit 1993 unabhängige Slowakei in Hinblick auf Wirtschaftswachstum und Modernisierung zum Musterknaben der EU entwickelt. Durch die am 1. Jänner eingeführte radikale Steuerreform könnte die Slowakei zu einem ernsten Konkurrenten für den Wirtschaftsstandort Österreich werden. Ein Bericht von Joana Radzyner.

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