Österreichische Post AG/Zentralausschuss: Stimmenthaltung bei Vorstandsbestellung

Wien (GPF/ÖGB). Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der Österreichischen Post AG haben sich in der heutigen Aufsichtsratssitzung bei der Bestellung der vier Vorstandsmitglieder der Stimme enthalten. Die Bestellung des neu zusammengesetzten Vierervorstandes erfolgte somit ausschließlich mit den Stimmen der Kapitalvertreter.++++

Die Arbeitnehmervertreter begründen ihr Stimmverhalten im Aufsichtsrat damit, dass es alleinige Aufgabe des Eigentümers und der von ihm in den Aufsichtsrat entsandten Mitglieder sei, jene Geschäftsführung einzusetzen, die ihrer Meinung nach die Unternehmensziele am Besten erfüllen können.

Zentralausschuss-Vorsitzender Gerhard Fritz erklärte nach der Aufsichtsratssitzung, dass die Belegschaftsvertretung den Vorstand der Post AG sowie bisher nach seinen Taten und Handlungen beurteilen werde. Ein Vorstand, der die Anliegen, Interessen und Probleme der Kollegenschaft ernst nimmt und der eine Unternehmensführung bewerkstelligt, die das Wohl der Beschäftigten und die langfristige Sicherung von Arbeitsplätzen in einem gesunden Unternehmen zum Ziel hat, werde in der Belegschaftsvertretung der Post AG einen verlässlichen Partner mit Handschlagqualität vorfinden.

Ein Vorstand der dies nicht zur Kenntnis nehmen will, wird den härtesten Widerstand in allen Formen des Arbeitskampfes zu spüren bekommen, stellt Fritz abschließend fest.

ÖGB, 26. Jänner 2004
Nr. 033

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Martin Palensky
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