- 26.01.2004, 13:56:48
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Österreichische Post AG/Zentralausschuss: Stimmenthaltung bei Vorstandsbestellung
Wien (GPF/ÖGB). Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der
Österreichischen Post AG haben sich in der heutigen
Aufsichtsratssitzung bei der Bestellung der vier Vorstandsmitglieder
der Stimme enthalten. Die Bestellung des neu zusammengesetzten
Vierervorstandes erfolgte somit ausschließlich mit den Stimmen der
Kapitalvertreter.++++
Die Arbeitnehmervertreter begründen ihr Stimmverhalten im
Aufsichtsrat damit, dass es alleinige Aufgabe des Eigentümers und der
von ihm in den Aufsichtsrat entsandten Mitglieder sei, jene
Geschäftsführung einzusetzen, die ihrer Meinung nach die
Unternehmensziele am Besten erfüllen können.
Zentralausschuss-Vorsitzender Gerhard Fritz erklärte nach der
Aufsichtsratssitzung, dass die Belegschaftsvertretung den Vorstand
der Post AG sowie bisher nach seinen Taten und Handlungen beurteilen
werde. Ein Vorstand, der die Anliegen, Interessen und Probleme der
Kollegenschaft ernst nimmt und der eine Unternehmensführung
bewerkstelligt, die das Wohl der Beschäftigten und die langfristige
Sicherung von Arbeitsplätzen in einem gesunden Unternehmen zum Ziel
hat, werde in der Belegschaftsvertretung der Post AG einen
verlässlichen Partner mit Handschlagqualität vorfinden.
Ein Vorstand der dies nicht zur Kenntnis nehmen will, wird den
härtesten Widerstand in allen Formen des Arbeitskampfes zu spüren
bekommen, stellt Fritz abschließend fest.
ÖGB, 26. Jänner 2004
Nr. 033
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