SJÖ: Wahlaltersenkung statt Bevormundung

Wien (SK) Andreas Kollross, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich (SJÖ), fordert ein echtes Mitbestimmungsrecht für Jugendliche in Form der Wahlaltersenkung auf 16 Jahre. "Die Forderung nach einem Kinderwahlrecht ist absurd und erinnert an mittelalterliche Methoden. Das Recht zu wählen ist an die Fähigkeit, eigene Entscheidungen zu treffen, gebunden. Jugendliche erfüllen mit Sicherheit diese Voraussetzung", so Kollross am Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

Für Kollross bedeutet das so genannte Kinderwahlrecht unter anderem eine Erweiterung der Bevormundung Jugendlicher: "Wer sich mit dem Mäntelchen der Demokratie schmücken will, muss auch für demokratische Werte eintreten. Das Prinzip heißt, eine Person, eine Stimme, die diese Person auch selbst abgibt. Das Kinderwahlrecht ist nichts anderes als eine Zensuswahlrecht nach biologischen Kriterien. Mit Demokratie hat das nichts zu tun. Demokratie muss nicht nur nach quantitativen, sondern auch nach qualitativen Kriterien bemessen werden. Wer das nicht tut, verliert seine politische Urteilskraft." (Schluss) wf/mm

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