• 26.01.2004, 12:08:26
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Plattform Kinderwahlrecht: Es geht um Generationengerechtigkeit

Wien (OTS) - Heute, Montag, sind Familienorganisationen zum
Hearing in das Plenum des Österreich Konvent geladen. Die
überparteiliche Plattform Kinderwahlrecht ruft aus diesem Anlass die
Wichtigkeit eines Wahlrechts, das niemanden aufgrund des Alters
diskriminiert, in Erinnerung.

"Die Plattform Kinderwahlrecht hat im Herbst erreicht, dass ihr
Anliegen drei Ausschüssen des Österreich Konvent zugewiesen wurde",
freut sich Lukas Mandl, Initiator der Plattform. Es gehe nun darum,
dass die Ausschüsse "Staatsaufgaben und Staatsziele", "Staatliche
Institutionen" und "Grundrechtskatalog" das Kinderwahlrecht positiv
in ihren Berichten verankern. Die Familienorganisationen könnten
heute im Plenum des Konvents einen weiteren Impuls in diese Richtung
setzen.

Es gehe nicht um Privilegien, sondern um eine Gleichbehandlung
aller Staatsbürger im Wahlrecht. "Es geht um
Generationengerechtigkeit! Jeder Mensch muss eine Stimme wert sein,
unabhängig vom Alter", so Mandl. Im derzeitigen Wahlrecht seien
Bürgerinnen und Bürger aufgrund ihres Alters diskriminiert. Das
Kinderwahlrecht sei ein wichtiger Bestandteil einer Politik, die sich
aktiv um eine Balance zwischen den Generationen kümmere.

OTS0097    2004-01-26/12:08

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