- 26.01.2004, 09:57:02
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LK-Vizepräsident NRAbg. DI Uwe Scheuch fordert Verbesserungen bei der AMA
Die AMA darf nicht länger als Feind der Bauern agieren!
(Klagenfurt 26.01.04) "Die Vorgangsweise der AMA-Kontrollen und der
daraus resultierenden Sanktionen muss neu überdacht werden", stellte
der freiheitliche Agrarsprecher und Vizepräsident der
Landwirtschaftskammer, NRAbg. DI Uwe Scheuch, heute fest. Laut
Scheuch müssen die verantwortlichen Leute innerhalb der AMA endlich
erkennen, dass sie als Partner der Bauern und nicht als deren Feinde
agieren müssen.
Grund für die entbrannte Diskussion waren die jüngst geführten
Diskussionen rund um eine Klage der AMA gegen einen Bauern, der auf
das Grundbuch vertraut hat. "Völlig unverständlich, dass die Republik
hier als Kläger gegen einen Landwirt auftritt, der auf die
Richtigkeit eines öffentlichen Amtes vertraut", so Scheuch. Man könne
es den unzähligen klein- und mittelstrukturierten Betrieben einfach
nicht zumuten, hier die Richtigkeit des Grundbuchs zu hinterfragen.
"Es muss hier klar zu einem Umdenken kommen, denn der Erhalt der
familiären Strukturen innerhalb der Landwirtschaft muss auch für die
Regierung oberste Priorität haben", ist Scheuch überzeugt.
Er regte in diesem Zusammenhang an, eine Expertenkommission
einzusetzen, welche alle Möglichkeiten prüfen soll, wie man hier in
Zukunft besser vorgehen könne. "Dass die Auszahlung der Fördermittel
kontrolliert werden soll, steht außer Diskussion, und ist auch völlig
klar! Über die Art und den Umfang der Kontrollen, aber vor allem auch
über die Sanktionen muss allerdings laut nachgedacht werden", so
Scheuch abschließend.
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