LK-Vizepräsident NRAbg. DI Uwe Scheuch fordert Verbesserungen bei der AMA

Die AMA darf nicht länger als Feind der Bauern agieren!

(Klagenfurt 26.01.04) "Die Vorgangsweise der AMA-Kontrollen und der daraus resultierenden Sanktionen muss neu überdacht werden", stellte der freiheitliche Agrarsprecher und Vizepräsident der Landwirtschaftskammer, NRAbg. DI Uwe Scheuch, heute fest. Laut Scheuch müssen die verantwortlichen Leute innerhalb der AMA endlich erkennen, dass sie als Partner der Bauern und nicht als deren Feinde agieren müssen.

Grund für die entbrannte Diskussion waren die jüngst geführten Diskussionen rund um eine Klage der AMA gegen einen Bauern, der auf das Grundbuch vertraut hat. "Völlig unverständlich, dass die Republik hier als Kläger gegen einen Landwirt auftritt, der auf die Richtigkeit eines öffentlichen Amtes vertraut", so Scheuch. Man könne es den unzähligen klein- und mittelstrukturierten Betrieben einfach nicht zumuten, hier die Richtigkeit des Grundbuchs zu hinterfragen. "Es muss hier klar zu einem Umdenken kommen, denn der Erhalt der familiären Strukturen innerhalb der Landwirtschaft muss auch für die Regierung oberste Priorität haben", ist Scheuch überzeugt.

Er regte in diesem Zusammenhang an, eine Expertenkommission einzusetzen, welche alle Möglichkeiten prüfen soll, wie man hier in Zukunft besser vorgehen könne. "Dass die Auszahlung der Fördermittel kontrolliert werden soll, steht außer Diskussion, und ist auch völlig klar! Über die Art und den Umfang der Kontrollen, aber vor allem auch über die Sanktionen muss allerdings laut nachgedacht werden", so Scheuch abschließend.

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