• 26.01.2004, 09:52:55
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Mehr Gäste auf Österreichs Pisten und Liften

Seilbahnen melden guten Start in die Wintersaison 2003/2004

Wien (PWK056) - Eine positive Zwischenbilanz der aktuellen
Wintersaison ziehen die heimischen Seilbahnen. Optimale
Schneebedingungen lockten ein Drittel mehr Gäste auf die Pisten und
Lifte als im Vorjahr. Dazu Dr. Ingo Karl, Obmann des Fachverbandes
der Seilbahnen Österreichs: "Dank der Schneelage ist der Winter
2003/2004 gut angelaufen. Ich hoffe jetzt sehr auf ein positives
Gesamtergebnis nach Ende der Wintersaison".

Die hohen Investitionen der Seilbahnen (526,5 Mio. € im Bilanzjahr
2001/2002) werden von den Wintersportgästen offensichtlich honoriert:
Im November und Dezember 2003 verzeichneten die Seilbahnen einen
Gästezuwachs um 32 % gegenüber dem Vergleichszeitraum 2002. Die Gäste
benutzten auch öfter die Lifte und Bahnen (11,3 Mal pro Kunde und
Tag) und sorgen daher für ein Plus von 44 % bei den Beförderungen
(84,5 Mio.). Weil in vielen Regionen der Saisonstart erst kurz vor
Weihnachten erfolgte, verzeichnete die Anzahl der Betriebstage mit
5.307 Tagen nur einen vergleichsweise geringen Zuwachs von 6 %.

Im Schnitt wurde jeder Kunde 11-12 Mal pro Tag am Berg befördert und
tätigte einen Kassenumsatz (inkl. Saisonkartenverkauf) von 21,36 €.
Darin enthalten sind die Kosten für Lifte und Bahnen sowie
Zusatzdienstleistungen wie Beschneiung, Pistenpräparierung,
Pistenhilfe, Pistenmarkierungen, Lawinenschutz, Informationssysteme,
Bereitstellung von Skibussen, Parkplätzen, Zubringerdiensten und
Events. Da die Vorverkäufe bereits in den Ergebnissen der ersten
beiden Saisonmonaten komplett inkludiert sind, reduziert sich der
Kassenumsatz pro Kunde und Tag im weiteren Verlauf der Wintersaison.
Der Gesamtumsatz pro Kunde und Tag betrug im Saisonschnitt des
vergangenen Winters 17,50 €. Die Aufwendungen lagen mit 16,42 € pro
Kunde und Tag nur knapp unter den Gesamterlösen.

"Ein beträchtlicher Teil der diesjährigen Kassenumsätze wird wieder
in die Sicherheit und den Komfort der Anlagen sowie in eine breite
Palette an Zusatzdienstleistungen wie Pistenpräparierung oder
Beschneiung investiert. Beispielsweise sind in ganz Österreich jede
Nacht 1000 Pistengeräte unterwegs, um für optimale Pistenverhältnisse
zu sorgen!", so Karl in einer Pressemitteilung abschließend. (hp)

OTS0039    2004-01-26/09:52

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