Mehr Gäste auf Österreichs Pisten und Liften

Seilbahnen melden guten Start in die Wintersaison 2003/2004

Wien (PWK056) - Eine positive Zwischenbilanz der aktuellen Wintersaison ziehen die heimischen Seilbahnen. Optimale Schneebedingungen lockten ein Drittel mehr Gäste auf die Pisten und Lifte als im Vorjahr. Dazu Dr. Ingo Karl, Obmann des Fachverbandes der Seilbahnen Österreichs: "Dank der Schneelage ist der Winter 2003/2004 gut angelaufen. Ich hoffe jetzt sehr auf ein positives Gesamtergebnis nach Ende der Wintersaison".

Die hohen Investitionen der Seilbahnen (526,5 Mio. € im Bilanzjahr 2001/2002) werden von den Wintersportgästen offensichtlich honoriert:
Im November und Dezember 2003 verzeichneten die Seilbahnen einen Gästezuwachs um 32 % gegenüber dem Vergleichszeitraum 2002. Die Gäste benutzten auch öfter die Lifte und Bahnen (11,3 Mal pro Kunde und Tag) und sorgen daher für ein Plus von 44 % bei den Beförderungen (84,5 Mio.). Weil in vielen Regionen der Saisonstart erst kurz vor Weihnachten erfolgte, verzeichnete die Anzahl der Betriebstage mit 5.307 Tagen nur einen vergleichsweise geringen Zuwachs von 6 %.

Im Schnitt wurde jeder Kunde 11-12 Mal pro Tag am Berg befördert und tätigte einen Kassenumsatz (inkl. Saisonkartenverkauf) von 21,36 €. Darin enthalten sind die Kosten für Lifte und Bahnen sowie Zusatzdienstleistungen wie Beschneiung, Pistenpräparierung, Pistenhilfe, Pistenmarkierungen, Lawinenschutz, Informationssysteme, Bereitstellung von Skibussen, Parkplätzen, Zubringerdiensten und Events. Da die Vorverkäufe bereits in den Ergebnissen der ersten beiden Saisonmonaten komplett inkludiert sind, reduziert sich der Kassenumsatz pro Kunde und Tag im weiteren Verlauf der Wintersaison. Der Gesamtumsatz pro Kunde und Tag betrug im Saisonschnitt des vergangenen Winters 17,50 €. Die Aufwendungen lagen mit 16,42 € pro Kunde und Tag nur knapp unter den Gesamterlösen.

"Ein beträchtlicher Teil der diesjährigen Kassenumsätze wird wieder in die Sicherheit und den Komfort der Anlagen sowie in eine breite Palette an Zusatzdienstleistungen wie Pistenpräparierung oder Beschneiung investiert. Beispielsweise sind in ganz Österreich jede Nacht 1000 Pistengeräte unterwegs, um für optimale Pistenverhältnisse zu sorgen!", so Karl in einer Pressemitteilung abschließend. (hp)

Rückfragen & Kontakt:

Wirtschaftskammer Österreich
Fachverband der Seilbahnen
Mag. Daniela Kinz
Tel.: (++43-1) 5037802

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK0002