Die Israelitische Kultusgemeinde in Mödling

Neues Buch behandelt den Zeitraum zwischen 1892 und 1938

St. Pölten (NLK) - Aus Anlass des 1100-jährigen Jubiläums der Stadt Mödling und des Besuchs von 30 ehemaligen jüdischen Mitbürgern wurde der Band "Die Israelitische Kultusgemeinde in Mödling von 1892 - 1938" herausgegeben. Die Israelitische Kultusgemeinde Mödling hatte über 300 Mitglieder, und die jüdischen Bürger hatten regen Anteil am Gemeindeleben. Die Autoren Franz Rinner, Roland Burger und Franz Strobl erzählen vom Leben der Juden Mödlings und begleiten ihren Weg von 1892 bis 1938. Dazu wird die Geschichte einzelner Persönlichkeiten präsentiert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt in der Behandlung der Geschehnisse um die sogenannte "Reichskristallnacht" im November 1938.

Das Buch verfolgt aber nicht das Ziel, über schuldige oder schuldlose Verstrickungen mancher Mödlinger Bürger zu urteilen. Dennoch wird jenes "dunkle Kapitel der Geschichte" erhellt, das in den meisten der bisher erschienenen Mödlinger Heimatbücher ausgespart oder unzulänglich behandelt wurde.

Roland Burger schrieb über die diversen antisemitischen und politischen Zusammenhänge, Franz M. Rinner verfasste die historischen Beiträge über das Leben der Juden in Mödling und koordinierte sämtliche Beiträge, Franz R. Strobl recherchierte die kunsthistorischen Aspekte der beiden Synagogen und sorgte für die graphische Gestaltung des Buches.

Nähere Informationen: Stadtgmeinde Mödling, Telefon 02236/4000, www.moedling.at.

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