- 23.01.2004, 10:01:29
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Steuerreform: Industrie sieht Stärkung der Konkurrenzfähigkeit des Standortes
Echte Anreize für Investitionen in Österreich gegeben
Wien (PWK050) - Eine echte Stärkung der Konkurrenzfähigkeit des
Wirtschaftsstandortes sieht der Geschäftsführer der Bundessparte
Industrie, Wolfgang Damianisch, durch die von der Bundesregierung
beschlossene Steuerreform. "Die Erwartungen, dass auch die heimische
Industrie durch eine Steuerentlastung profitieren muss, wurden damit
erfüllt. Mit der Senkung der Körperschaftssteuer auf 25 Prozent
können wir den Industriestandort Österreich für Investitionen
attraktiv erhalten, solange die übrigen Rahmenbedingungen ebenfalls
wettbewerbsneutral gestaltet bleiben. Die neue und moderne
Gruppenbesteuerung wird uns darüber hinaus auch als Sitz für
Betriebsansiedelungen großer, internationaler Unternehmen attraktiver
machen", so Damianisch. Im Hinblick auf die EU-Erweiterung habe die
Bundesregierung mit ihrem Maßnahmenpaket die richtige Weggabelung hin
zu mehr Standortattraktivität gewählt.
Der Wettbewerbsdruck auf die Industrie werde sich in den kommenden
Monaten eher verstärken - und Österreich müsse gerüstet sein, um
erfolgreicher Teil des nahenden Wirtschaftsaufschwungs sein zu
können. Die Industrie rechne jedenfalls mit einer Auswirkung von bis
zu einem Prozent plus zusätzlich zum Wachstum der Branche in einem
Zeitraum bis 2008. "Mit den vorangegangenen Maßnahmen der
Bundesregierung, wie der Steuerbegünstigung für nicht entnommene
Gewinne sowie für Forschung und Ausbildung, verfügt die Wirtschaft
über eine Reihe von echten Anreizen, sich für Investitionen in
Österreich zu entscheiden", schloss der Geschäftsführer der
Bundessparte Industrie. (us)
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