Steuerreform: Industrie sieht Stärkung der Konkurrenzfähigkeit des Standortes

Echte Anreize für Investitionen in Österreich gegeben

Wien (PWK050) - Eine echte Stärkung der Konkurrenzfähigkeit des Wirtschaftsstandortes sieht der Geschäftsführer der Bundessparte Industrie, Wolfgang Damianisch, durch die von der Bundesregierung beschlossene Steuerreform. "Die Erwartungen, dass auch die heimische Industrie durch eine Steuerentlastung profitieren muss, wurden damit erfüllt. Mit der Senkung der Körperschaftssteuer auf 25 Prozent können wir den Industriestandort Österreich für Investitionen attraktiv erhalten, solange die übrigen Rahmenbedingungen ebenfalls wettbewerbsneutral gestaltet bleiben. Die neue und moderne Gruppenbesteuerung wird uns darüber hinaus auch als Sitz für Betriebsansiedelungen großer, internationaler Unternehmen attraktiver machen", so Damianisch. Im Hinblick auf die EU-Erweiterung habe die Bundesregierung mit ihrem Maßnahmenpaket die richtige Weggabelung hin zu mehr Standortattraktivität gewählt.

Der Wettbewerbsdruck auf die Industrie werde sich in den kommenden Monaten eher verstärken - und Österreich müsse gerüstet sein, um erfolgreicher Teil des nahenden Wirtschaftsaufschwungs sein zu können. Die Industrie rechne jedenfalls mit einer Auswirkung von bis zu einem Prozent plus zusätzlich zum Wachstum der Branche in einem Zeitraum bis 2008. "Mit den vorangegangenen Maßnahmen der Bundesregierung, wie der Steuerbegünstigung für nicht entnommene Gewinne sowie für Forschung und Ausbildung, verfügt die Wirtschaft über eine Reihe von echten Anreizen, sich für Investitionen in Österreich zu entscheiden", schloss der Geschäftsführer der Bundessparte Industrie. (us)

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